Kindererziehung

Ein paar Sätze noch mal zum gestrigen Thema. Ob oder ob es nicht besser wäre, wenn die Kinder in ihren ersten Lebensjahre mit einer festen Bezugsperson aufwachsen, oder ob Krippen sich nicht sogar positiv auf die Entwicklung auswirken, möchte und kann ich nicht beurteilen. Letztendlich ist es auch tatsächlich jeder Familie selber überlassen, wie sie die Erziehung ihrer Kinder organisiert.

Was ich aber nach wie vor entschieden ablehne, sind Aussagen wie diese, dass Frauen besser für die Kindererziehung geeignet sind als Männer. Genau das ist es, was Eva Hermann zum Ausdruck bringt mit ihrem revisionistischen Geschreibsel. Es gibt kein weibliches Gen für Kindererziehung.

Frau Hermann und Bischof Mixa wollen schlicht und einfach das Rad zurückdrehen und die Entscheidungsfreiheit der Frauen beschränken. Dem muss einfach entgegen getreten werden. Ein ganz anderer Punkt es allerdings an dieser Stelle, dass nach wie vor Frauen nicht für gleiche Arbeit und Leistung das gleiche Geld bekommen, dass es für Männer Gleichberechtigung nach wie vor nicht selbstverständlich ist, dass Erziehung und Bildung in Deutschland nach wie vor eine viel zu geringe Bedeutung beigemessen wird.

Wo sind die Väter, die Erziehungsurlaub genommen haben und sich um den Nachwuchs kümmern während die Mütter arbeiten gehen? Sie könnten Frau Hermann so vieles erzählen.

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