Pegelwetten

Pegelwetten

Heute ist der 1. Februar., was nichts anderes bedeutet, als dass jetzt wieder Wetten entgegengenommen werden, wie hoch der maximale Pegelstand diesmal in Köln sein wird, denn dass es wieder zu Überschwemmungen kommen wird, gilt als abgemacht.

Wer jetzt nasse Füße bekommt oder Gewissensbisse wegen der vom Hochwasser gefährdeten Bewohner der Altstadt: niemand wurde gezwungen, dort zu bleiben um im nächsten Brennpunkt wieder die Statistenrolle eines von der Flut Betroffenen zu geben. Wer da wohnt, tut das freiwillig. Ein Mal vom Hochwasser betroffenen zu sein, ist eine Katastrophe, beim zweiten Mal Pech und beim dritten Mal wohl eine Unglücksserie. Wer aber dann im vierten Jahr immer noch über den unter Wasser stehenden Keller jammert, der trägt eine gewisse Mitschuld.

Nach dem der moralische Teil also jetzt geklärt ist, nehme ich hier die ersten Tipps an. Wer auf 10 cm genau den Pegelhöchststand trifft, bekommt (gegen Selbstabholung) einen halben Kasten Kölsch spendiert. Sollte der Gewinn keinen Geschmack an Kölsch haben, kann er es auch gerne gegen richtiges Bier eingetauscht bekommen.

5 Replies to “Pegelwetten”

  1. Bevor ich einen halben Kasten Kölsch trinke süffel ich lieber das Rheinhochwasser weg, um den Pegelstand zu manipulieren! :)

    JBJ

  2. Ohne Schnee keine Schneeschmelze, ohne Schneeschmelze nicht zuviel Wasser, ohne zuviel Wasser kein Hochwasser. So einfach ist das.

    Obendrein gibt es die Altstadt in Köln schon länger, die Neubaugebiete in Bonn und weiter den Rhein hoch direkt am Rhein dagegen nicht.

  3. „Ohne Schnee keine Schneeschmelze, ohne Schneeschmelze nicht zuviel Wasser, ohne zuviel Wasser kein Hochwasser.“
    … aber was, wenn die Frankfurter all ihr Binding in den Main kippen? Zwar keine Schneeschmelze, aber genügend Flüssigkeit, die wahrlich verheerende Wirkung hat!

    JBJ

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren