iPhone

iPhone

Es ist in etwa so, wie im ersten Teil von Herr der Ringe. Die entscheidende Szene auf der Brücke zwischen Gandalf und dem Balrog: „Du kommst nicht vorbei!” Genau das jedenfalls flüstert eine Stimme in meinem Kopf seit dem das iPhone von Apple vorgestellt wurde.

Aber wie immer der Reihe nach. Ende Dezember haben DER CHEF und ich uns für neue Vertragshandys entschieden, obwohl uns die Gerüchte vom neuen Apple-Produkt bekannt waren. Mit meiner Wahl, dem SonyEricsson W850i, welches meinen iPod ersetzt, bin, nein war ich durchaus zufrieden. Eigentlich genau das, was ich brauche (wenn „brauchen” als Begriff gefasst wird, der auch Dinge, die über die menschlichen Grundbedürfnisse hinausgehen, umfasst).

iPhone

Über das iPhone gab es im Vorfeld eine Menge Gerüchte. Viele gefakte Bilder zeigten ein mögliches mobiles Telefon, dass sich nicht so sehr von bereits bekannten Produkten unterschied. Das zusammen mit den Apple üblichen Preisen führte bei mir zu einer Na-erst-Mal-abwarten-Haltung. Musik auf dem Handy ist ja ganz nett, aber das können die meisten Geräte mittlerweile.

Gestern vor der Keynote brodelte dann die Gerüchteküche fast über. Kommt das iPhone? Kommt es nicht? Meine Neugier wuchs entsprechend, so dass ich einfach nicht anders konnte als die Berichterstattung über die Veranstaltung auf der Zugfahrt nach Hause über den Opera-Browser meines Handy aufzurufen.

Dabei wurde mit jedem neuen Detail zu dem dann doch vorgestellten iPhone das Gerät in meiner Handy zunehmend älter, unansehnlich, ja sogar richtig altmodisch. Verglichen mit dem iPhone wirken andere Mobiltelefone wie Geräte aus dem letzten Jahrtausend. Apple hat für seinen Einstieg in den Markt der Mobiltelefone nicht irgendwas übernommen oder kopiert, sondern von Grund auf ein neues Produkt entwickelt, das konsequent dass bietet, was digitale Nomaden schon immer haben wollten, aber nie zu träumen wagten.

Kurz bevor ich mein altes Handy entsorgt habe war dann zu vernehmen, dass das iPhone frühestens im vierten Quartal 2007 auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird. Ich sag mal, da hab ich noch mal Glück gehabt. So lange kann ich dann noch mit einem technisch völlig überholten Gerät aushalten – und hoffen, dass mich niemand für so bekloppt hält, wie es vermutlich durch die Zeilen schimmert.

[Quelle Bild: Engadget]

8 Replies to “iPhone”

  1. Das Teil ist so unglaublich innovativ!

    Ich fühle mich an die PADDs (das sind diese kleinen Datentafeln, über denen Cpt. Picard immer brütet) aus Star Trek erinnert.

    Und daß das Ding frühestens im Oktober erscheint, ist eigentlich auch ganz in Ordnung: Dann habe ich genug Zeit, Geld zurückzulegen ;)

  2. guten morgen nach diesem ereignissreichen abend!
    ja, bei dir im blog fühle ich mich oft gut aufgehoben ;-) ich hatte schon das dumpfe gefühl, als einziger als spinner gebrandmarkt zu werden – denke und fühle ich doch seit gestern abend das selbe. jetzt sind ja einige details noch nicht geklärt, z.B. ob unsere simkarten passen oder ob ein neuer anbieter gesucht wird – aber voll der guten hoffnung das es auch alles so funktioniert wie ich/wir es haben möchten fang auch ich schon mal an zu sparen. und werde mit meinem D750i bis dahin zufrieden sein. gruss vom niederrhein joerg

  3. Naja, vielleicht trage ich schon zu lange ein Handy mit mir rum, aber für mich ist das Ding auf dem Foto grottenhässlich :-D Aber bin trotzdem mal gespannt wie das iPhone einschlägt (und vielleicht gewöhne ich mich auch schnell ans Design). Das ganze erinnert mich irgendwie an diese Design-Handys von Siemens?! Wie haben die den Markt aufgemischt… :-D

  4. Ich weiß nicht…

    Musik kann mein Nokia auch, Video, eMail, Internet, Foto etc auch…

    Der einzige Unterschied wäre das Display und das Apple Logo.

    Dafür ist mir der Preisunterschied zu hoch ;)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren