Mal ebene mit DHL

Bekannt sollte ja, sein, dass mittlere Katastrophen mit den Worten „mal eben” eingeleitet werden. Nach der erfolgreichen ebay-Auktion und dem Zahlungseingang wollte ich mal eben über DHL online eine Versandmarke drucken.

Das sah vielversprechend und praktisch aus – aber es sah leider nur so aus, denn im Gegensatz zu den Online-Tickes der Deutschen Bahn ist es wesentlich umständlicher. Zunächst wird auf jeden Fall der Acrobat Reader in der neusten Version benötigt, um das Ticket auszudrucken. Dann muss auch noch eine Onlineverbindung bestehen, wenn der Druck erfolgen soll und schließlich kann die Versandmarke nur ein Mal ausgedruckt werden.

Wer dabei einen Fehler macht, der hat Pech gehabt. Nun ist es so, dass an meinem Rechner mehr als ein Drucker konfiguriert ist. Einer für zu Hause und ein Netzwerkrechner im Büro. Im Druckdialog (So ein dusseliges JavaScript. Ich wusste bisher nicht, dass sich so was in ein PDF einbauen lässt) von Acrobat Reader habe ich selbstverständlich den richtigen Drucker ausgewählt.

Es kam natürlich wie es kommen musste: der Druck erfolgte dann auf dem nicht angeschlossenen Netzwerkdrucker. Mal sehen, wann der Kundenservice, den ich gerade angeschrieben habe, bei mir melden wird und ob ich mein Geld erstattet bekomme.

Auf jeden Fall wird DER CHEF das Paket jetzt morgen früh ganz normal zur Post bringen und dort bezahlen. Es lebe der Fortschritt!

Nachtrag: Mein Betriebssystem ist einfach Klasse! Da ich zum Glück das Druckerfenster mit dem Druckauftrag noch nicht geschlossen hatte, habe ich einfach ein neues mit dem richtigen Drucker geöffnet und den Druckauftrag für den Büro-Drucker per Drag-and-Drop in das Fenster meines Druckers verschoben – hat super funktioniert.

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