Entgegen bisheriger Annahmen scheint es wohl selbst bei Menschen, die mit einer bewundernswerten Beharrlichkeit an ihrer Heimatstadt kleben, ab und an geheime Exzesse zu geben – so hat es den Anschein, dass selbst ein bekanntes Essener Urgestein in freier Wildbahn gesehen wurde. Möglicherweise wird sogar unter der Hand ein zusätzliches berufliches Standbein errichtet. Tief im Subraum, also in Bielefeld, wurde das nachfolgende Beweisfoto aufgenommen.
Angesichts dieser Beweislast dürfte es wohl schwierig werden, die Existenz (von was auch immer) zu leugnen.
„Entfliehen sie einer Atmosphäre zunehmender Diskriminierung und buchen sie im kommenden Jahr eine Kreuzfahrt auf der MS. Cancer. Geniessen sie 14 Tage unter auf offener See bei schönsten Wetter. Das einmalige Angebot steht ganz unter dem Motto: Bei uns rauchen sogar die Schlote.”
So, nun waren DER CHEF und ich auch in einem der schönsten Filme dieses Jahr drin. Mit dieser Einleitung dürfte wohl auch klar sein, was ich von keinohrhase halte. Sicher, es gibt vielleicht den einen oder die andere, welche Til Schweiger nicht mögen und deshalb einen großen Bogen um den Film machen. Pech gehabt, würde ich sagen, denn sie verpassen unter anderem eine herrlich spielende Nora Tschirner – aber es gibt ja durchaus Menschen, die eher auf Barbara Schöneberger stehen (wobei die auch einen Auftritt im film hat). Für den Fall, das jemand noch ein schönes Geschenk nach dem Film sucht: den keinohrhasen gibt es auch zu kaufen.
Im Zusammenhang mit der PIN Group bekommt der Begriff Post Mortem eine völlig andere Bedeutung.
Was mich erwischt hat, steht nicht fest. Ist auch eigentlich egal, denn die Diagnose ist ziemlich einfach: ich bin krank. Vermutlich hat mich DER CHEF angesteckt, der seit ein paar Tagen schon vor sich hin hustet. Möglicherweise habe aber auch ich zuerst den CHEF angesteckt, bevor es dann mich selber erwischt hat. Ein Schlummer-Virus, sozusagen.
Heute bekommt mein MacBook Pro ein neues Display – wer jetzt meint, dass schon mal gelesen zu haben, der hat kein Deja Vu, sondern leider ist es mal wieder soweit. Ein erneuter Austausch des Displays ist notwendig, da das derzeitig wieder die gleichen Auflösungserscheinungen zeigt.
Der Weihnachtsmann
Der hat ne rote Nase
Denn er kokst zusammen
Mit dem Osterhase
Jesus schläft nicht und es ist ganz allein meine Schuld. Erst heute morgen um vier Uhr ist mir aufgefallen, dass ich die kleine Lampe an unsere Krippe, die direkt über dem kleinen Jesus-Kind hängt, vergessen habe auszuschalten. Da die Batterien sehr frisch waren, brannte das Licht bis dahin die ganze Zeit. Als ich heute morgen nach dem Aufstehen wieder einen Blick in die Krippe geworfen habe, hatte das kleine Kerlchen ganz dunkle Ränder unter den Augen. Damit steht dann wohl eins fest: selbst ein Heiland braucht seinen Schlaf.
Als Manfred wieder die, zugegeben leicht geschwollen, Augen aufmachen konnte, war er bereits umgezogen und grün geschminkt worden. Im Kreis um in herum standen viele bekannte Gesicht, die ein fröhliches Lied anstimmten. Nur einer, der stand natürlich nicht, sondern rollte um alle herum. Auch murmelte er vor sich hin was ganz unweihnachtliches:
Dreht euch nicht um, denn…
Mit seiner neuen HD-Kamer in der Hand nahm er dabei alles auf. Für später. Man konnte ja nie wissen.
Angelas schon etwas vom Punsch getrübter Blick fiel auf das Geschenkpapier des Geschenkes, dass sie völlig überraschend von Kurt B. bekommen hatte. Da dieser keine Zeit mehr hatte, um Geschenkpapier zu kaufen, war es in die Reste der Tageszeitung gewickelt.
Einen teil konnte man noch lesen:
…allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest.
So sollte es denn wohl sein, dachte Angela, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder auf Klaus W. gerichtet wurde, der ihre Tasse aus dem großen Punschtopf nachfüllte. Wahrlich, es war Weihnachten.
Weihnachtsfeiern hatten immer jemanden, der für ihre Organisation verantwortlich war. Meistens war da das hinter auch derjenigen, der als Abladestelle für all die aus der Feier entstanden Unzufriedenheiten herhalten musste, denn auch hier galt das ungeschriebene Gesetz: man kann es nie allen recht machen – schon gar nicht, wenn es um Weihnachten und feiern ging. weiterlesen »