OP-Termin

Ich gebe zu, ich bin nervös. Sehr nervös sogar. Nach dem ich ihn vor Weihnachten verschoben habe, steht er nun an, der OP-Termin. Mein Mac Book Pro bekommt ein neues Display. Beim bisherigen Display hatten sich schon länger unschöne Auflösungserscheinungen gezeigt. Wenn ich kundigen Quellen im Internet glauben kann, dann liegt es an der Reflexionsschicht hinter dem LCD-Panel, die nicht in Ordnung ist. Auf dem Bildschirm sieht es dann aus, also ob jemand mit fettigen Finger darauf rumgepatscht hätte.

Über zwei Monate ist es her, dass ich das reklamiert habe. Die Reparatur wurde seitens des Händlers immer weiter verschoben, weil das Ersatzteil auf sich warten ließ. Vor anderthalb Wochen ist mir dann der Kragen geplatzt. Nach dem meine Drohung, den Kauf rückgängig zu machen, in der Berliner Zentrale des Händlers nur ein müdes Schulterzucken hervorgerufen hat, habe ich direkt bei Apple angerufen.

Innerhalb von zwei Tagen war dann das Austauschdisplay beim Händler vor Ort in Bielefeld. Für mich ist damit schon mal klar, dass ich künftig direkt beim Hersteller kaufe.

Jedenfalls, um wieder auf den heutigen Tag zu kommen: jetzt bekommt der Rechner das neue Display. Der Einbau soll dem Techniker zu folge zwei Stunden unter Vollnarkose dauern. Da Nadine heute arbeiten muss, wird sie meinen Rechner mitnehmen und hoffentlich wieder gesund und munter nach Feierabend mitbringen. Für den gegenteiligen Fall soll sie mir rechtzeitig Bescheid geben, denn dann werde ich im Laden auflaufen und einen neuen Rechner verlangen.

Apple, Servicewüste

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