KZ-Arnold

Der aus Österreich stammende Arnold Schwarzenegger, der sich vom Bodybuilding über die Schauspielerei zum Gouverneur von Kalifornien hochgearbeitet hat, ist bekanntlich ein entschiedener Befürworter der Todesstrafe. Als solcher ist es ihm ein Dorn im Auge, dass die Todesstrafe derzeit in einigen US-Bundesstatten wegen unnötiger Grausamkeit ausgesetzt wurde.

Mit unnötiger Grausamkeit ist dabei jedoch nicht die Todesstrafe an sich gemeint, sondern die Art der Hinrichtung. Der Tot durch Giftinjektion, bei der nacheinander drei Präparate verabreicht werden, soll nicht ganz so „perfekt” sein. Der Terminator, Gouverneur über Leben und Tod, will an dieser Stelle nachbessern und die Giftspritze perfektionieren lassen.

Die Inbrunst, mit der Schwarzenegger dabei vorgeht, erinnert an den Forschungseifer von KZ-Ärzten. Auch die wollten die Tötung perfektionieren. Schlussendlich könnte behauptet werden, dass sich Schwarzenegger in Bezug auf die Todesstrafe entweder gut an die herrschende Meinung seiner Wahlheimat angepasst hat oder aber seine Herkunft nicht verleugnen kann.

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