Verspätungsfloskeln

Verspätungsfloskeln

18:25 Uhr, Essen, Hauptbahnhof. Die Frisur sitz, aber der Zug kommt nicht. Dafür eine Durchsage:

Auf Grund von Störungen im Betriebsablauf wird der ICE 945 ca. 10 Minuten verspätet eintreffen. Wir entschuldigen uns für die entstanden Verspätung und bitten um ihr Verständnis.

Merkwürdig nur, dass ich immer den Eindruck bekomme, den Entschuldigungen würde es an Aufrichtigkeit mangeln. Wenn ich ganz schlechte Laune habe, wünsche ich mir dann eine chinesische Vorgehensweise bei Zugverspätungen: die Verantwortlichen werden öffentlich am Bahnsteig ausgepeitscht. Ob das helfen wird? Keine Ahnung, aber es wäre zumindest – ach lassen wir das lieber.

3 Replies to “Verspätungsfloskeln”

  1. … na ja, bei all dem Ärgernis kann man(n) und frau ja auch mal überlegen wieder in die „Nähe des Nabels der Welt“ (Wesel, zur besseren Erklärung ) zu ziehen :-)

    gruss
    joerg

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren