Peter Glück, Leiter der Bielefelder Agentur für Arbeit in einem Interview zum leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Agenturbezirk Bielefeld:
[...] Außerdem haben wir unser Weiterbildungsangebot in diesem Jahr deutlich erhöht.
Nun ja, ich habe jedenfalls nicht zu denen (600 mehr als im letzten Jahr sollen es gewesen sein) gehört, denen eine Qualifizierung bewilligt worden ist. Aber vielleicht war das Soll ja schon so früh erfüllt, dass es seitens der Agentur keinen Bedarf mehr gab.
Der vorgezogene Frühlingsanfang sorgt führt bei empfindlicheren Menschen zu gesundheitlichen Schwierigkeiten. Oft ist in diesem Zusammenhang von Kreislaufproblemen zu hören. Mal ganz ehrlich: Wer Kreislaufprobleme hat, sollte aufhören, ständig im Kreis zu laufen. Mir würde dabei ja auch schlecht werden.
Aus der aktuelle Diskussion um Britney Spears können wir lernen, dass sich mit weniger deutlich mehr erreichen lässt: Weniger (bis gar keine Unterwäsche) führt zu einem Mehr an Aufmerksamkeit. Unbestätigten Gerüchten zu Folge arbeitet Britney bereits an einem Buch, das diese tiefen Einsichten aufgreift. Vorläufiger Arbeitstitel: Zen oder die Kunst, eine Schlampe zu sein.
Das interessante an Bahnverspätung ist, dass sie grundsätzlich nicht dann auftreten, wenn sie bitter nötig sind. Heute morgen jedenfalls war der ICE pünktlich, was ich leider von der Stadtbahn nicht sagen kann. Auf Grund einer Signalstörung kam es zu einer Verzögerung von 15 Minuten. Immerhin konnte ich dem Zug noch hinterher winken und mich anschließend an den Qualitäten des Bielfelder Bahnhofs erfreuen. Falls noch jemand auf der Suche nach einer Geschäftsidee ist: ein Starbucks oder was ähnliches zum reinsetzten mit kostenlosem WLAN-Zugang in Bahnhofsnähe und passablen Öffnungszeiten würde eine Marktlücke in Bielefeld schließen.
Nach knapp zwei Monaten des Wartens habe ich gestern meine Bahncard 25 (die gibt es zusätzlich zu einem Jahresticket) bekommen. Ein erster Blick darauf gestern und ein Lächeln lief durch mein Gesicht. Sie hat den begehrten Silberstreifen, die einen als bahn.comfor Kunde ausweist. Nach dem zweiten Blick war mein Lächeln allerdings schon wieder verschwunden. Statt meines Fotos auf der Karte klaffte dort nur eine weiße Lücke. weiterlesen »
Der NPD in den ostdeutschen Landtagen geht es ja momentan nicht so besonders gut. Statt politischer Erfolge sind Misserfolge und Mandatsniederlegungen (Stichwort Kinderpornographie) an der Tagesordnung. Freuen dürfte sich der rechte Rand daher über folgendes Zitat:
Sozialdemokraten enthalten deutschen Arbeitnehmern Hilfe vor und unterstützen ausländische Sozialschmarotzer.
Wobei das Zitat ja einen kleinen Schönheitsfehler hat. Es stammt von keinem bekannten Rechtspopulisten aus NPD oder DVU Kreisen, sondern nur vom bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, der sich damit mal wieder tief in die braunen Sümpfe hineinbewegt.
Für das kommende Jahr hat sich mein Ortsverein unter anderem das Thema Bildungspolitik auf die Fahne geschrieben. Die SPD und Bildungspolitik? Da war doch was, oder? Oft wird die sozialdemokratische Bildungspolitik reduziert auf das Thema Gesamtschule. Für viele Wählerinnen und Wähler dank verpfuschter politische Vermittlung und katastrophalen Umsetzungen in der Praxis ein rotes Tuch. Mit der Hervorhebung der Gesamtschule als Allheilmittel für sämtliche gesellschaftlichen Probleme lässt sich keine Wahl gewinnen – schlimmer noch, diese einseitige Sichtweise verbaut die Chance auf eine radikalen, dringen nötigen „Neustart” des deutschen Bildungssystems. weiterlesen »
„Wenn dir ein Urteil nicht gefällt, kauf dich frei für Geld.”
Nach der Rede von Bundespräsident Horst Köhler sieht sich der geneigte Beobachter mit merkwürdigen Szene konfrontiert. Die Aussagen Köhlers lassen sich verkürzt wie folgt zusammenfassen. Er hält eine Längere Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes bei älteren Arbeitslosen, die ja vermutlich länger in die Versicherung eingezahlt haben, für dummes Zeug. weiterlesen »
Es ist geschafft! Dank fleißiger SPAMer habe ich endlich die Grenze von 40.000 SPAM-Kommentaren durchbrochen. Seite Mitte Mai sind es jetzt 40.448 Kommentare, die Askimet und das Mathe-Plugin zusammen abgewehrt haben. Eine kleine Beobachtung am Rande: in den letzten Monaten nahm der Anteil an Kommentaren, die bei Askimet aufgeschlagen sind, deutlich zu. Das Mathe-Plugin scheint keine wirkliche Hürde mehr zu sein.