RSS, kalt serviert

Aus meinen Erfahrungen in den ersten Tagen unterwegs im Zug, auf dem Weg zur Arbeit und von dort wieder nach Hause lässt sich auch interessantes in Bezug auf RSS-Feeds ableiten. Der von mir verwendete Newsreader ist sehr praktisch, um bei der Bahnfahrt die Einträge diverser Blogs und Nachrichtendienste lesen. Allerdings merke ich noch mehr als vorher, wie unangenehm verkürzte Feeds sind.

Während sich vollständige Beiträge ohne Probleme lesen lassen (und bei bedarf von mir mit einer Markierung versehen werden, wenn ich meinen Senf noch dazu geben möchte), geht das bei gekürzten (verstümmelten) Feeds selbstverständlich nicht. An die Blog-Kollegen, die kürzen, mal die Frage: Habt ihr eigentlich daran mal gedacht? Das eure Anreißer wertlos sind, wenn die Leser offline längere Zeit unterwegs sind?

Im Büro oder zu Hause sind wirken dann die alten Anreißer wie kalt serviertes Essen. Das wieder aufzuwärmen, bringt nur in wenigen Fällen wirklich was. Ich würde ja behaupten, dass es Zeit wäre, noch mal über Feeds nachzudenken. Letztendlich aber bleibt es jedem selber überlassen, ob er an allways online glaubt oder nicht.

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