Reis im Fenster von Sofie

Reis im Fenster von Sofie

Noch mal eine kleine Anmerkung meinerseits bezüglich der gestrigen Protestaktion in Kleinbloggersdorf. Wer wissen will, was sie gebracht hat. Muss ganz still sein und aufmerksam horchen – dann hört er, wie irgendwo in China ein Sack Reis umfällt.

Wer sich momentan wirklich ernsthaft empören will, der sollte mal schauen, was der früher so geschätzte Jostein Gaarder verzapft.

Ganz in der Tradition von „Mein Kampf” schreibt er, dass „die Juden” ihre Auslöschung als gerechte Strafe für ihre Gewalttätigkeit und Kriegslüsternheit verdient haben. In Norwegen sorgte sein Pamphlet in der Osloer Tageszeitung für ein sehr heftige und hitzige Diskussion.

Hierzulande ist es verdammt still. Kein Blogger, der sich darüber empört.

6 Replies to “Reis im Fenster von Sofie”

  1. Vielleicht weil a) mein Norwegisch so schlecht ist und b) es vor der eigenen Haustür auch etwas Dreck gibt der beseitigt werden will.

    Andereseits, warum soll man sich empören?
    „Wir sagen nur dieses: Schande über alle Apartheid, Schande über Ethnische Säuberungen, Schande über jeden Terroranschlag auf Zivilisten, ob er nun von Hamas, Hisbollah oder dem Staat Israel verübt wird!“ (Gaarder, Wikipedia).

    Wäre nett wenn du einen Link hast auf den du dich beziehst.

  2. @bodor, der von mir gelöscht wurde: Und ich finde Sexshopwerbung in meinem Blog nicht super. Den Kommentar in einem anderen Beitrag lasse ich aber stehen, da du dort zu blöd warst, deine URL richtig einzutragen.

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren