Kommentarlos

Kommentarlos

Was hatte ich mich doch gefreut, als ich vor ein paar Tagen hier im Blog die Anbindung an coComment vollzogen hatte. Vom ersten Eindruck her war ich sicher, damit endlich eine Lösung für die Nachverfolgung von Kommentaren zu habe. Nun, es sieht so aus, als hätte ich mich zu früh gefreut.

Zwar lassen sich jetzt in fast jedem Blog die Kommentare unter Beobachtungen stellen und Neueinträge bequem über einen zentralen RSS-Feed verfolgen – aber das hat leider einen Haken. Nur wenn in einem Blog, der von coComent beobachtet wird, ein coComment-User einen neuen Kommentar postet, erfolgt die Aktualisierung der Daten dieses Blogs. Oder anders ausgedrückt: wenn nach mir 20 Leute kommentieren, die keine coComment-User sind, erfahre ich darüber nichts auf der Webseite oder über den RSS-Feed von coComment. Wenn dann jemand mit coComment-Account als 21. schreibt, erfolgt eine Aktualisierung mit allen bisherigen Antworten.

Auf diese Weise verpasse ich dann den größten Teil des Diskussionsverlaufs. Eine Anfrage im CoComment-Forum wurde bisher noch nicht beantwortet, es scheint aber so zu sein, dass ich dort nicht de Einzige bin, der die Situation unbefriedigend findet. Bis sich daran was ändert, werden ich mir wichtige Diskussionen erstmal wieder auf die klassische Weise beobachten (Webseite im Tab bzw. eMail-Benachrichtigung).

4 Replies to “Kommentarlos”

  1. aber ganz im ernst, glaubst du die leute bei cocomment überprüfen alle paar minuten millionen von blogs anch neuen kommentaren?
    wenn die aber auf einen neuen kommenatr aufmerksam werden,können die kurz überprüfen. die haben bestimm auch nicht unbegrent rechenleistung!

  2. Ganz im Ernst: Du glaubst doch nicht wirklich, dass die Leute bei coComment die Blogs selber prüfen, oder?

    Es wäre daher nicht zu viel verlangt, wenn etwa alle 30 Minuten die Webseiten, die ich unter Beobachtung habe, auf Änderungen überprüft werden. Sonst macht coComment nämlich wirklich keinen Sinn.

  3. @Claudia: Für den Überblick ist es ganz nett, aber es fehlt einfach noch der wirklich praktische Nutzen, der andere Dinge (Benachrichtigung per eMail, RSS-Feed der Kommentare jedes einzelnen Blogs etc.) überflüssig macht.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren