Nepper, Schlepper, Templatefänger

Nepper, Schlepper, Templatefänger

Wer zum bloggen WordPress verwendet, der weiß auch, dass es eine riesige Anzahl an Templates dafür gibt. Dabei reichen diese von hässlich, über schlicht bis hin zur absoluten Oberklasse. Alle verbindet aber eine wichtige Gemeinsamkeit: sie sind kostenlos. Daher hat es mich überrascht, das es bei TemplateMonster Vorlagen zu kaufen gibt.

Rund 50 Dollar kostet dort eine Vorlage – es sei denn, der Kunde möchte eine einzigartige Vorlage erwerben, für die dann mit etwa 700 Dollar fällig werden. Der Haken an der Sache ist da aber die Definition dessen, was mit einzigartig gemeint ist:

If you choose ‚Unique price‘, it guarantees that you are the last person to buy this template. After the exclusive purchase occurs the template is permanently removed from our sales directory and is never available to other customers again. Only you and people who bought the template before you will own it.

Auf gut Deutsch heißt das, dass die Vorlage nach ihrem Erwerb nicht mehr verkauft wird. Wie „einzigartig” der eigene Blog dann damit ist, hängt davon ab, wie viele Leute vor einem die Vorlage zum reduzierten Preis erworben haben.

Sind wir doch mal ehrlich. Die bei TemplateMonster angebotenen Vorlagen sind nichts besonderes. Es gibt wesentlich hübschere kostenlose Templates. Wer genau hinschaut, erkennt, dass es beim Grundlayout keine großen Variationen gibt. Für den Preis einer „einzigartig&#8221 Vorlage sollte eigentlich schon etwas mehr möglich sein.

6 Replies to “Nepper, Schlepper, Templatefänger”

  1. Also ich hab da ein schönes Template gesehen, was ich quasi sofort nehmen würde. Aber ich finde 750 US$ dafür nicht angemessen, vor allem wenn es nicht wirklich exklusiv ist.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren