Bohne des Todes

Bohne des Todes

Das an den Bohnen so mancher Kaffeeröster das Blut der Ausbeutung klebt, haben birkenstocktragende Dritte-Welt-Laden-Einkäufer schon immer behauptet. Das ein Kaffeeröster das auch noch indirekt zugibt, hätte wohl keiner von ihnen für möglich gehalten. Wer der japanischen Sprache mächtig ist oder auf die Seite Markelexikon.com stößt, dem offenbart sich folgendes:

Der Name des Kaffeerösters bedeutet auf Japanisch bei falscher Aussprache als „schi“ (Japanisch „Shi“) so viel wie „Tod“ und bei richtiger Aussprache als „tschi“ (Japanisch: “ Chi“) so viel wie „Blut“; „Bo“ wiederum bedeutet in der ungünstigsten Version „Grab“ (wobei ein so kurzes Wort etliche Bedeutungen haben)

Da schmeckt der Schluck früh morgens doch gleich ganz anders. Zum Trost für den Kaffeeröster sei gesagt, dass er sich in guter Gesellschaft befindet. Auf der Webseite finden sich noch wesentlich mehr Ausrutscher bei der Namenswahl.

[via simon]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren