Kleine Durchsage

Kleine Durchsage

So. Mal eine kleine Durchsage zwischendurch und fast ohne Anlass. Wem der Stil dieses Blogs nicht passt, wer mit meinen politischen Aussagen nicht einverstanden ist, für den gibt es eine ganz einfache Regel: Niemand wird gezwungen, diesen Blog zu lesen. Ganz ehrlich nicht.

Worüber ich schreibe, bestimme ganz allein ich. Das schließt auch mit ein, tagelang über Angela Merkel zu schreiben. Meiner bescheidenen Meinung schreien die Fehlentscheidungen der Bundesregierung geradezu danach darüber zu schreiben.

Wer daher ein Herz-Schmerz-Tagebuch mit rosa Herzchen erwartet, ist hier falsch. Die Auswahl der Themen decken das ab, was mich bewegt – da lass ich mir nicht reinreden. Vorschläge zur Themenwentwicklung und für myGallery nehmen ich allerdings immer gerne entgegen.

Sicher, jedem steht es frei, meine Artikel zu kommentieren. Ich mag sogar Kommentare und Menschen, mit denen ich hier im Blog diskutieren kann. Wer aber meint, die Anonymität des Internets ausnutzen zu können, muss mit entsprechenden Reaktionen meinerseits rechnen.

Diskussion über Artikel finde ich nicht nur spannend, sondern ich bin auch der Meinung, dass alle Beteiligten davon profitieren (können). Ich erwartet aber bei denen, die sich an Diskussionen beteiligen, zumindest ein grundlegendes Verständnis der politischen Zusammenhänge

Sätze wie diese hier

Doch langsam aber sicher bekomme ich das Gefühl dass sich hier jeder zweite Beitrag auf „Frau Merkel“ bezieht, was einen irgendwann auf die Nerven geht.
Gut, die Frau ist nicht wirklich die ansehnlichste, aber im Endeffekt macht sie auch nichts anders als Herr Schröder, aber darum geht es nicht, es scheint mir eher ein generelles Problem bei dir zu sein.

zeigen mir nur, dass der betreffende noch nicht die Stufe der politischen Mündigkeit erreicht hat. Wie unsere Bundeskanzlerin aussieht, ist mir völlig egal. Nicht aber, für welche politischen Inhalte sie steht. Und wenn es sein muss, werde ich ihre Politik so lange kommentieren, bis sie endlich nicht mehr Bundeskanzlerin ist und weiter keinen Schaden mehr anrichten kann.

Wem das nicht passt: siehe oben. Ende der Durchsage!

5 Replies to “Kleine Durchsage”

  1. Jep. Wobei sich ganz unten bei mir im Impressum ja ein ähnlicher Hinweis befindet. Bis dorthin ist es ein langer Weg und der Nase von heute Mittag war das wohl zu weit. Ich dachte erst, ich würde nur einen Kommentar schreiben, aber dann bekam ich plötzlich Lust, mit etwas schärferer Munition zu schießen.

  2. Ich mach das jetzt seit 2000 und ganz genau seitdem findet sich in allerschönster Regelmäßigkeit jemand, der meint, einem sagen zu müssen, was man zu schreiben hätte. Oder nicht schreiben sollte. Manche Leute meinen halt, Blogs/Tagebücher wären Wunschkonzerte und sie hätten ein Mitbestimmungsrecht, was die Themen angeht. Als ob sie dafür zahlen würden. Sehr amüsant manchmal, aber meistens nur nervig, deshalb wirds ignoriert. Insbesondere, wenns auch noch anonym kommt.

    Aber nicht ein einziges rosa Herzchen??? Och menno! ;-)

  3. ich find das gerede über die merkel auf irgendwann langweilig, es ghet mir einfach auf den keks. aber wie du so schön sagst, ich bin nicht gezwungen das zu lesen. und wenn ich keinen bock darauf hab, les ichs nicht. einfach so. ohne kommentar.

  4. Mal gut, dass bei mir „die Frau Merkel“ nicht vorkommt. Läuft eben bei mir nicht erst seit der „GroKoa“ nur unter das Merkel.

    Ich erlaube mir eigentlich noch viel mehr als Thomas, formuliere es mitunter auch nicht so diplomatisch. Mir doch egal, oder? Wer liest denn schon bei mir? Die, die mich ab und zu (durchaus auch regelmäßig, vielleicht sogar auch täglich – keeene Ahnung, ich habe keine Statistik mehr) besuchen kommen, wissen das.

    Ich kann auch vollkommen neben der Spur liegen mit meiner Meinung. Das bin ich schon ewig gewohnt und hat nix mit meiner Parteizugehörigkeit zu tun. Kann bewusst sein, oder Bewusstsein ;-). Dann lasse ich mich auch überzeugen. Und gebe das lieber zu in einem extra Beitrag, als dass ich irgendeinen von mir löschen würde. Hätten einige schon gerne gehabt, aber wo simmer denn?

    Nicht davon überzeugen lassen würde ich mich allerdings davon, mir meinen Stil oder gar meine Themen vorschreiben zu lassen. Ich habe auch nirgends einen „Bookmark*hechelhechel*“-Button bei mir druff. Machen die Leute schon ganz von alleine, wenn denen die besuchte Seite gefällt… Ilona ist übrigens – glaube ich ziemlich ganz sicher – eine von den paar Verrückten *gg*.

    Was baex zum Impressum schreibt hat auch was und ist bei mir eigentlich schon immer Programm, nur eben unter „Seitensinn“ zu finden. Hatte ich mal fest mit auf der Seite in Form von Hanns Dieter Hüschs sowas von (für mich als auch eine Art der Erklärung) treffendem Satz:

    „Der Niederrheiner an sich weiß nichts! Er kann aber alles erklären.“

    In diesem Sinne…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren