Grimme-Online-Awards 2006

Grimme-Online-Awards 2006

Die Preisträger erweisen der blinden Kuh die Ehre, zusammen mit ihr eine Wurst (Tofu natürlich) mit Senf zu essen. Anschließen nehmen sie sich das Recht raus, in eine Riesenmaschine zu steigen und einen Worldtrip zu machen. Abflug selbstverständlich von Berlin, denn da lässt sich nach dem Start noch ein wundervoller Blick über die Spree werfen.
Oder um es kurz zu machen: Die Gewinner des Grimme-Online-Awards 2006 stehen fest!

Ich behaupte mal, daß die Preise wohlverdient sind, da auch die Leistungen der Preisträger für Laien nachvollziehbar sind. Ganz im Gegensatz zu den Bobs der Deutschen Welle vom Herbst 2005. Hoffen wir nur, daß keiner der Grimme-Preisträger mit einem serbischen Diktator befreundet war – das könnte unter Umständen hässliche Diskussionen nach sich ziehen.

Als langjähriger Leser der Süddeutschen Zeitung, der Geburt und Tod der Printausgabe von jetzt mitbekommen hat, freut mich natürlich besonders der Preis für jetzt.de.

8 Replies to “Grimme-Online-Awards 2006”

  1. Ich habe bei den Preisen für Online-Angebote immer Bauchschmerzen, denn ich meine, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Site unentgeltlich in seiner Freizeit macht, oder ob eine bezahlte Dedaktion dahinter sitzt oder man von der Site lebt.

    In meiner Wahrnehmung aber werden die Preise ohne Rücksicht auf die Budgetgröße vergeben.

  2. Es ist doch gerade gut, wenn die Preise ohne Rücksicht auf Budgetgröße vergeben werden. Das würde Qualität belohnen. Meiner Wahrnehmung werden aber gerade Sites mit einem entsprechenden Budget belohnt.

  3. Wenn die Riesenmaschinen-Delegation das tatsächlich getan hat, dann haben sie etwas bewiesen, was in Deutschland selten geworden ist: echter Humor, mit einer kleinen Priese Ironie.

  4. Sorry, verformuliert.

    Ich finde, dass man beim den GOAs zwischen Amateur- und Profi-Sites unterscheiden müsste. Denn, dass eine Fernsehsendung mit bezahlter Redaktion wie beispielsweise planet-wissen.de mehr hinbekommt als eine Hobby-Site liegt doch auf der Hand.

  5. Bei den aktuellen, nahezu groupiehaften, Bereichterstattungen in Kleinbloggersdorf gewinne ich langsam den Eindruck, es würde um den WM-Sieg gehen…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren