Naheliegende Lösung

Naheliegende Lösung

Es ist natürlich gerechtfertigt seitens der Politik, von uns Arbeitslosen mehr als nur ständiges Jammern zu erwarten. In Zeiten knapper Kassen (Wobei da die Wortwahl nachdenklich macht. Sind die Kassen knapp gefüllt oder ist es so, daß das Geld nur auf wenige Kassen verteilt ist, die daher bis zum Bersten voll sind.) ist jeder Vorschlag, mit dem Geld gespart werden kann, willkommen. Auf eine kreative Lösung stieß ich gestern durch meinen Feed-Reader:

Wohnen bei Hartz IV- Empf�ngern


Die Überschriften zu zwei völlig verschiedenen Artikel enthalten ein geniales und einfaches Konzept. Jeder Arbeitslose wird verpflichtet, zu Hause einen Behinderten aufzunehmen und diesen zu betreuen. Damit wird die Heimunterbringung überflüssig. Zugleich wird die Kostenübernahme für die Wohnung von Hartz IV-Empfängern lukrativer. Durch die intensive Ganztagsbetreuung der Behinderten durch die Arbeitslosen werden zudem zahlreiche wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen.

4 Replies to “Naheliegende Lösung”

  1. Richtig rentabel wird es, wenn der alg-II-empfänger zugleich psychisch krank geworden ist.
    der ursachenzusammenhang zwischen ausgrenzung und armut hie und depressionen da ist längst empirisch belegt.

    mag sich zynisch anhören, aber wer mein blog kennt, weiß wie ich es meine.

  2. da sind noch nicht alle Spareffekte ausgereizt: der Arbeitslose und der Behinderte ergeben eine Bedarfsgemeinschaft und leben von der Rente des Behinderten – ALG II kann entfallen

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren