Miese Erpressung

Miese Erpressung

Nach dem ich es nicht mehr für möglich gehalten hatte, riefe mich der Xbox-live Support von Microsoft an (ich hatte am Freitag versucht, dort jemanden zu erreichen und meine Telefonnummer hinterlassen). Da ich aus naheliegenden Gründen zur Zeit keine Xbox 360 besitze, wollte ich meinen Account in ein kostenlosen Xbox Silber Account umändern lassen.

Laut Aussage des Mitarbeiters würde diese aber nur gehen, wenn ich eine Xbox 360 hätte. Für die normale Xbox gäb es, so seine Auskunft, keine Silbermitgliedschaft. Ich hätte also die Wahl, den Account im Juli kostenpflichtig für ein weiteres Jahr zu verlängern, oder ihn zu kündigen. Bei einer Kündigung würde ich aber nicht nur meine gesamten Daten (Freundesliste etc.) verlieren, sondern könnte auch nie wieder den Gamertag verwenden. Im Klartext: Wenn ich den Account kündige, werde ich damit bestraft, daß Microsoft meinen Gamertag für immer sperrt.

Mein Gamertag basiert aber auf einem Nick, den ich schon seit 1999 habe. Darauf zu verzichten, kommt eigentlich überhaupt nicht in Frage. Ich müsste also für den Fall, daß ich irgendwann dann doch eine Xbox 360 haben sollte, jährlich 60 Euro für die „Reservierung” zahlen.

6 Replies to “Miese Erpressung”

  1. Um ehrlich zu sein ist die PS3 für mich in dem Moment gestorben, wo SONY sich zum Preis geäußert hat. Ich halte das für mehr als übertrieben. Ebenfalls galube ich nicht (und ich spreche da aus meiner Erfahrung als Betatester für SONY), daß es bei der PS3 ein ordentliches Onlinekonzept geben wird. Bei der PS2 waren die Onlinefähigkeit erbärmlich. Das war auch der Grund, warum ich mir eine Xbox und Xbxo-live zugelgt habe. Denn eins muß gesagt werden: So sehr ich mich jetzt über Microsoft aufrege, bleibt es doch unbestritten, daß sie das deutlich bessere Onlinekonzept haben.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren