Überfällig

Überfällig

Nach dem ich mir letztendlich doch die Aktion „Hempelschild– verkniffen habe, war heute dann doch das Maß endgültig voll. Durch den gesamten Hausflur zogen sich dicke Dreckspuren bis vor die Tür unserer Nachbarn. Sah aus, als ob ein Bauarbeiter mit Gummistiefeln selbige durch rumlaufen im Treppenhaus gereinigt hätte.

Da der Blogger von Welt meistens einen Drucker in Besitz hat, brachte ich damit dann folgendes zu Papier:

„Im Interesse einer intakten Hausgemeinschaft sollten bei stärkerer Verschmutzung des Hausflurs die Verursacher zu Besen und Kehrblech greifen und die Verschmutzung beseitigen. Das tut keinem weh und entlastet die Putzfrau, die bekanntlich nicht täglich kommt.

Besten Dank!”

Anscheinend hat es geholfen. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Flur gesäubert. Nennt mich Spießer oder was auch immer, aber ein Mindestmaß an sozialen Umgangformen darf ich ja wohl von meinen Nachbarn erwarten, oder?

5 Replies to “Überfällig”

  1. @cozmic: Und Tor! Zumindest aber hat es gewirkt., das Schild. Aber handzahm werden die Nachbanr dadurch nicht – daher gibt es noch viel Spielraum, das Ganze zu verbessern ….

  2. Wir haben auch so manchen seltsamen Nachbarn, wobei bei uns das HempelBarometer eher in die Vollspießer Leiste ausschlägt. :) Oder in die Sportler Richtung…aber auch dafür bieten sich sicherlich viele tolle Aktionen an.

    Da kann man sich endlich wieder minderheitlich radikalisieren! :O)

  3. ich würd das einfach schauen, ob den übeltäter erwische und dem würd ich dann so BÖSE viel dreck vor die tür kehren, der würd entweder freiwillig ausziehen oder (was ich denke) den flur sauber halten.

    killercup @böse

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren