Hausarzt schlägt Linke

Was die SPD-Linken nicht geschafft haben, hat jetzt der Hausarzt von Platzeck erreicht – ihn zum Rückritt zu veranlassen. Ärzte mögen zwar in Deutschland mehr denn je zu den Geringverdienern zu zählen, aber ihr politischer Einfluß scheint ungebrochen zu sein. Wobei die Götter in Weiß eigentlich wissen müssten, daß Gott gar kein Geld bekommt.

Kurt Beck tritt als Nachfolger an. Aus gesundheitlicher Sicht ist das für die angeschlagene SPD keine Besserung. Zwar ist es richtig, daß der Vorsitzende einer Partei den Ausschlag geben sollte. Das aber mit der Kraft seiner Argumente und nicht durch Körperfülle.

Der historisch bewanderte Bürger stellte sich angesichts der angekündigten Kanzlerkandidatur von Beck die bange die Frage, ob das Land künftig wieder von einem Dicken aus Rheinland-Pfalz regiert wird. So was kann auch der ärmsten Sau auf den Magen schlagen.

Aber die SPD ist halt, was sie is(s)t. Wenn sie sich mit Kurt Beck ins nächste Unglück stürzen will, sollte sie niemand daran hindern. Schließlich ist vom letzen Wahlergebnis aus betrachtet noch viel Luft nach unten hin. Herrn Beck sollte sich jedoch zwei Dinge zu Herzen nehmen: Bart ab und Speck weg. Letzteres vielleicht durch ausgiebige Fahrradtouren mit einem anderen ehemaligen SPD-Vorsitzenden und Ex-Bartträger. Zur Sicherheit aber bitte mit Helm!

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