Katastrophenmeldungen

Fast überall in Deutschland ziehen die Ostwaren in die Supermärkte ein, Frühlingsgefühle machen sich breit. Zeit in Deutschlands Vorstandsetagen, endlich die Katerstimmung von der Weihnachtsfeier hinter sich zu lassen. Obwohl die Manager in Brasilien ordentlich gefeiert haben, sind noch immer viel zu viele Arbeitsplätzchen nach Weihnachten über geblieben. Aus Wolfsburg ist daher zu hören, daß 20.000 davon in den nächsten Jahren abgebaut werden sollen.

Auch wenn keinem Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt wird (sondern nach dem Mafia Prinzip verfahren wird: der Don möchte das du kündigst und du willst das doch auch), sind es 20.000 Arbeitsplätze mehr, die es in Deutschland weniger geben wird. Wäre Deutschland eine Bäckerei, so träfe in Bezug auf die Arbeitsplätze der Spruch zu „Die gehen weg wie warme Semmel.”

In Bayern ist vom Frühling noch nicht viel zu sehen. Das Schnee-Chaos (neudeutsch für Winter) hält an. In einigen Ortschaften liegt der Schnee bis zu zwei Meter hoch. Unser Mittgefühl gilt deshalb der bayrischen Bevölkerung, die es mit Schnee im Mund umso schwerer haben wird, endlich Hochdeutsch zu lernen – nur wer sich verständlich machen kann, dem kann geholfen werden.

Wir lassen uns aber viel zu schnell von den Schneemassen täuschen und ablenken. Denn aus den Schneemassen von heute werden die Wassermassen von morgen. Deshalb sollte bereits jetzt entlang des Rheines Vorsorge getroffen werden. Jeder kann helfen. Spenden sie zum Schutz der Kölner Altstadt einen Sandsack (nicht ihren alten Sack, der bleibt schön zu Hause im Sessel).

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