Adolfia Merkel

Adolfia Merkel

Immer mehr verstärkt sich der Eindruck, daß im Iran irgendwas der Luft beigemischt wird. Eine Substanz, die auf das Gehirn ähnlich wirkt wie LSD. Anders wäre es sonst schwer zu erklären, wie ein Vertreter des iranischen Militärs dazu gekommen ist, Angela Merkel mit Hitler zu vergleichen.

Es kann aber auch sein, daß im Iran anständige Geschichtsbücher ein Luxusgut sind, das sich nicht jeder leisten kann und will. Massud Dschaasajer scheint nicht zu wissen, daß Hitler Vegetarier war. Von Frau Merkel ist bekannt, daß sie dem Genuss von Fleisch nicht abgeneigt ist. Auch wenn sie gerne Wagner hört, ist ein Vergleich mit von ihr mit Hitler einfach nur daneben.

Der Iran, vor allem aber sein Präsident und ranghohe Funktionäre, wirken wie ein Kind im Kindergarten, daß ein anderes Kind ärgert und die ganze Zeit ruft: „Schlag mich doch, schlag mich doch, kriegst mich sowieso nicht.” Die US-Regierung unter George W. Bush ist bedauerlicherweise nicht bekannt für ihre buddhistische Gelassenheit. So ist also zu fürchten, daß der Iran irgendwann eine gehörige Ohrfeige bekommt – wenn nicht sogar mehr.

Unglücklicherweise trifft so was dann immer zuerst die, die am wenigsten Schuld haben: die Zivilbevölkerung. Genauso wenig, wie keiner ernsthaft glauben wird, daß Bush die Meinung aller Amerikaner vertritt, so vertritt auch die iranische Regierung nicht die Meinung aller Iraner. Ein möglicher Krieg trifft aber alle ohne Unterschied.

Die Rolle Europas und Deutschlands ist, einen solchen Krieg zu verhindern, wenn es denn diplomatisch überhaupt noch möglich ist. Die Besonnenheit, die Frau Merkel bisher in der Außenpolitik gezeigt hat, könnte helfen, im Konflikt zwischen beiden Seiten zu vermitteln. Die bekannt gewordenen Äußerungen aus dem Iran lassen aber nur den Schluss zu, daß eine Vermittlung nicht mehr gewünscht ist.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren