24. Januar
2006

Der Sparblogger

von tboley um 19:55 Uhr

In Zeiten, wo selbst der Wettbewerb immer härter wird, müssen auch die Besitzer von Lebensmittelläden jeden Cent umdrehen. Spar dich reich, den Geiz ist geil – selbst wenn darunter das Sozialklima leidet.

Großes Sparpotential scheint darin zu liegen, daß Anziehen der Arbeitsbekleidung nicht als Arbeitszeit anzurechnen. Es mag ja durchaus seine preußisches Ordnung haben, wenn der Mitarbeiter erst nach dem Anziehen der Arbeitskleidung seine Stempelkarte benutzt. Auf der anderen Seite wirkt die Beschäftigung mit solch einer Frage aber schnell kauzig wenn nicht sogar knauserig.

Natürlich muß nicht jede Eigenheit der Mitarbeiter toleriert werden. Trotzdem sollte bedacht werden, daß auch in einem Supermarkt Menschen arbeiten, die in erster Linie als solche gesehen werden wollen. Niemand fühlt sich wohl, wenn er für seinen Arbeitgeber vor allem ein Kostenfaktor in der Kalkulation ist.

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