Dieb(in) von Bagdad

Wie der Focus heute in seiner Onlineausgabe berichtet, hatte Susanne Osthoff zum Zeitpunkt ihrer Freilassung einen Teil des Lösegelds (das der deutsche Steuerzahler für sie bezahlt hat) bei sich.

Mit dieser Meldung der Beweis erbracht worden, daß definitiv Lösegeld für die Freilassung gezahlt wurde. Zudem stellt sich die Frage, in welcher tatsächlichen Beziehung Frau Osthoff zu ihren vermeindlichen Entführern steht. All diejenigen in Deutschland, die für ihre Freilassung gekämpft haben, werden sich zu recht mehr als betrogen fühlen. Sympathie mit einem Entführungsopfer ist eine Sache, Sympathie mit einer gemeinen Diebin und Betrügerin eine ganz andere.

Sollte sich die Meldung als wahr erweisen, so wird der Fall Osthoff sicher noch ein juristisches Nachspiel haben. Zumindest in Deutschland ist die Vortäuschung einer Entführung strafbar.

Kommentar verfassen