Weihnachtsgrüße aus der Uni

Weihnachtsgrüße aus der Uni

Kurz vor Weihnachten hat Nadine noch Post von der Universität bekommen. Wir waren beide gespannt, was der Brief uns mitteilen wollte. Besonders, weil er einen netten Weihnachtsstempel trug. Ob die Uni möglicherweise „Weihnachtskarten” an ihre Kunden verschickt? Das wäre mal was neues und würde uns positiv überraschen. Bisher gab es nichtmal eine Weihnachts-eMail an alle Studierende.

Tatsächlich befand sich im Brief eine Information zu den Studiengebühren, die Nadine wieder im Februar zahlen darf muß. Zusätzlich zum normalen Semesterbeitrag nochmal 650 Euro. Bei solchen Briefen hätte der Absender ruhig drauf verzichten können, einem noch Frohe Weihnachten zu wünschen – der Wunsch bekommt durch den Inhalt nämlich einen zynischen Beigeschmack.

2 Replies to “Weihnachtsgrüße aus der Uni”

  1. Na ja, die Studiengebühren für Menschen, die länger studieren (weil sie zum Beispiel für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen) wurden noch von der SPD beschlossen.

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren