Neue Akzente

Neue Akzente

So. Da hat die Frau Merkel also neue Akzente in der Außenpolitik angekündigt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Sächsisch wirklich so gut bei unseren europäischen Nachbarn ankommt.

Nebenbei soll auch das transatlantisches Verhältnis verbessert werden. Also dem George W. Bush den Hoff machen und dann auch Kanonenfutter schicken, wenn mal wieder echte Cowboys gefragt sind.

Gegenüber Russland möchte AM eine strategische Partnerschaft. Das lässt böses ahnen, da dieser Begriff bereits zur Genüge in Bezug auf die Mitgliedschaft der Türkei im christlichen Bund Europas strapaziert wurde.

2 Replies to “Neue Akzente”

  1. Die Frau Merkel ist eben keine Europäerin, sondern eine verkappte amerikanerin. Eins der Dinge, die ich an Schröder und Fischer so sehr mochte, ist deren pochen auf die europäische Identität und auf unsere Tradition der Unabhängigkeit. Frau Merkel ist nur ein weiterer Protagonist des Ausverkaufs Europas an amerikanische Investoren und Gleichschalter. Bleibt als letzte Hoffnung Frankreich und die nicht mehr ganz so neue Spanische Regierung.

  2. Frankreich ist zur Zeit sehr stark mit eigenen Problemen beschäftigt. In Spanien hat die neue Regierung schon einiges bewegt, andere Themen wie die endgültige Bewältigung der Franko-Ära aber ausgespart.

    Ich galueb nicht, daß Spanien außenpolitisch so aktiv ist, daß es Einfluß auf seine europäischen Nachbarn nehmen würde. So viel auch über den Dicken gelästert wurde: Er war zumindest überzeugte Europäer.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren