Bagger stellen

Bagger stellen

Manche behaupten ja, daß sie früher als Kind davon geträumt haben, mal Baggerfahrer zu werden. Nun, ich gehöre nicht dazu. Das liegt nicht an angeborenen Aversionen gegenüber Bauarbeitern.

Die Aversionen gegenüber Bauarbeiter und Handerker beruhen bei mir auf Erfahrungen. Mir drängt sich zur Zeit der Verdacht auf, daß Bauarbeit Handwerker um Längen toppen –nicht nur in Bezug auf den Krach, den sie veranstalten, sondern auch in Bezug auf Termine.

Die Straße vor dem Haus in dem wir wohnen sollte im September erneuert werden. Anfang November kam ein Brief von der Stadt, daß die Bauarbeiten am 9. November beginnen sollten. Zwei Tage nach dem anvisierten Termin kamen die Bauarbeiter.Einen ganzen Tag haben sie gebraucht, um einen Bagger, einen Werkzeugcontainer und das obligatorische Dixie-Klo an den Straßenrand zu stellen. Seit dem fehlt von den Bauarbeitern jede Spur.

Heute morgen war dann der Bagger verschwunden. Da ich nicht davon ausgehe, daß sich den ein Nachbar heimlich ausgeliehen hat, sieht es wohl eher danach aus, daß der Bagger auf einer anderen Baustelle als Dekoration benötigt wurde.

Ich bin mal gespannt, ob bei sinkenden Temperaturen überhaupt noch was wird aus der Straßensanierung in diesem Jahr.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren