An Gästen sparen

An Gästen sparen

Zukünftig werden wir alle den Gürtel enger schnallen müssen. Wer das noch nicht so recht glauben will, dem sei der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD als Lektüre empfohlen.

Nach dem Lesen stellt sich dann die Frage, welche Maßnahmen sich ergreifen lassen, um auch zu Hause mit den notwendigen Sparmaßnahmen zu beginnen. Oftmals lassen sich schon durch einfachste Mittel erhebliche Einsparungen erzielen. Selbst der Koalitionsvertrag bietet sich dafür an. Klein ausgedruckt und als Servierten ausgelegt oder schön dekoriert als Untersetzer sorgt er dafür, daß dem lieben Besuch kräftig den Appetit verschlägt. Die eingesparten Lebensmittel reichen dann wieder zumindest bis zur Mitte der Woche.

Vor der Umsetzung solcher oder ähnlicher Ideen sollte abgeschätzt werden, ob die Gäste in erwünschter Weise reagieren werden. Oftmals gibt es gerade in der näheren Verwandtschaft Exemplare, die anlässlich eines dezent ausgelegt Koalitionsvertrages noch mal ordentlich zulangen in der festen Überzeugung, daß es sich bei dem Essen, zu dem sie eingeladen wurden, um eine Henkersmahlzeit handelt.

One Reply to “An Gästen sparen”

  1. Du könntest auch Deine Wohnung damit tapezieren. Dann wirst Du sie so sehr hassen, das Du spontan ausziehst und unter einer Brücke Quartier beziehst. So sparst Du sogar die Miete!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren