An Gästen sparen

Zukünftig werden wir alle den Gürtel enger schnallen müssen. Wer das noch nicht so recht glauben will, dem sei der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD als Lektüre empfohlen.

Nach dem Lesen stellt sich dann die Frage, welche Maßnahmen sich ergreifen lassen, um auch zu Hause mit den notwendigen Sparmaßnahmen zu beginnen. Oftmals lassen sich schon durch einfachste Mittel erhebliche Einsparungen erzielen. Selbst der Koalitionsvertrag bietet sich dafür an. Klein ausgedruckt und als Servierten ausgelegt oder schön dekoriert als Untersetzer sorgt er dafür, daß dem lieben Besuch kräftig den Appetit verschlägt. Die eingesparten Lebensmittel reichen dann wieder zumindest bis zur Mitte der Woche.

Vor der Umsetzung solcher oder ähnlicher Ideen sollte abgeschätzt werden, ob die Gäste in erwünschter Weise reagieren werden. Oftmals gibt es gerade in der näheren Verwandtschaft Exemplare, die anlässlich eines dezent ausgelegt Koalitionsvertrages noch mal ordentlich zulangen in der festen Überzeugung, daß es sich bei dem Essen, zu dem sie eingeladen wurden, um eine Henkersmahlzeit handelt.

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