Selbstmord in der dritten Generation

Selbstmord in der dritten Generation

Nach dem Erfolg der Playstation und des Nachfolgers PS2 hat Sony beschlossen, mit der dritten Konsolengeneration Selbstmord zu begehen. Anders lässt sich wohl der Bericht nicht deuten, wonach es für die PS3 kein eigenes Onlinekonzept geben wird.

Anders als Microsoft mit XBox Live und den WiFi-Plänen von Nintendo plant Sony keine zentrale Onlineplattform für die neue Konsole, sondern will das offene Konzept wie bei der PS2 verfolgen. Merkwürdigerweise hat diese „Konzept” bei vielen Konsoleros (mich eingeschlossen) dazu geführt, sich in Bezug auf Onlinespiele von der PS2 zur XBox zu wechseln.

Meine bisherige Skepsis in Bezug auf die PS3 war also berechtigt, da die Zukunftsschlacht in den Wohnzimmern nicht durch die bessere Hardware, sondern durch die bessere Gesamtintegration gewonnen wird. Dazu gehört auch eine stimmige Onlineplattform.

7 Replies to “Selbstmord in der dritten Generation”

  1. Hast du die Verzeichnisse in deine Ping-Liste von WP eingetragen?

    Btw:: Bei blog.de habe ich es bisher auch noch nicht geschaft, auch nur einen Ping durchzubringen.

  2. Das gibts doch nicht! Ich habe wirklich gehofft, dass Sony aus dem Fehler gelernt hat. Muss ich jetzt wirklich auf die XBox wechseln? Das kann doch nicht wahr sein!

    Ich hatte schon länger das Gefühl, dass die Hersteller kein grosses Interesse an der Online-PS2 mehr haben. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass zum Beispiel die neue SSX-Version im Gegensatz zum Vorgänger keinen Online-Modus mehr hat.

    Gib es zu: Du hast beim Schreiben des Blogs sicherlich schmunzelnd an mich denken müssen: Der letzte Verfechter der PS3!

  3. @Cozmic: Mhm komisch. Hast du dich bei wordpress.de angemeldet?

    @rainer: Mhm hab eigentlich nicht beim schreiben an dich gedacht – aber jetzt wo du es sagst…

    Noch kann die 360 vorbestellt werden …

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren