Ein paar Candys

Ein paar Candys

Kaum wende ich mal einen halben Tag wegen akuter Backup-Problem dem Tagesgeschehen den Rücken zu, da spielen direkt alle verrückt.

Von Franz Müntefering musste ich gerade lesen, daß er seinen Rücktritt als Parteivorsitzender angekündigt hat, weil ihm jemand sein Förmchen geklaut hat Andrea Nahles die Kampfabstimmung gegen Kajo Wasserhövel gewonnen hat. Beide waren im Gespräch für die Nachfolge des SPD Generalsekretärs. Offen halten möchte sich Franz Müntefering auch, ob er überhaupt für die neue Bundesregierung zur Verfügung steht.

Aus dem Dunstkreis von Edmund Stoiber ist zu hören, daß bei ihm eine Abkehr von den eigenen Ministerplänen nicht ausgeschlossen sei. Möglicherweise hängt dies mit der Entscheidung von Müntefering zusammen.

In einer Pressemeldung der Rheinischen Post ist zu lesen, daß in der Spitze der CDU von einem Scheitern der Verhandlungen über eine große Koalition ausgegangen wird. In CDU-Kreisen würden daher schon bereits mögliche Neuwahlszenarien diskutiert. In Frage kommen würde zum Beispiel der 26. März 2006 – direkt schon mal im Kalender vormerkeln.

Was die beiden dazu getrieben hat, uns an Halloween mit solchen Bonbons zu überraschen, ist zur Stunde nicht bekannt. Vielleicht ist es ja auch der Versuch, der Bevölkerung einen gehörigen Schrecken einzujagen.

2 Replies to “Ein paar Candys”

  1. Die Lieder aus der Rappelkiste. :)

    Ich glaube, Stoiber hat es mit der Angst bekommen, Mitglied einer gescheiterten Koalitionsregierung zu sein und nach der nächsten Neuwahl, schätzungsweise in einem Jahr, politisch ins Abseits befördert zu werden.

    Also arbeitet er lieber daran, seine Chancen als nächster Kanzlerkandidat zu steigern und Roland Koch an den Karren zu pissen. Letzterer steht ja jeden Morgen vorm Rasierspiegel und sagt ganz wie Grisu: „Ich werde einmal Feuerwehrmann….verzeihung, KANZLER werden.“

  2. In den letzten Tagen musste ich immer an Isnogood denken – ich will Kalif an Stelle des Kalifen sein. Nur scheint die CDU bzw. CSU voll von solchen Isnogood´s zu sein, da sich alle als Kanzler statt der designierten Kanzlerin sehen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren