Gehaltscheck

Eine kleine Hilfe bei der Entscheidung, ob es sich lohnt, Bundeskanzlerin zu werden oder Bundeskanzler zu bleiben.

Laut Ministergesetzt bekommt der Bundeskanzler zwei Drittel der Beamtenbesoldungsstufe B11. Das sind zur Zeit 14.862,57 Euro Brutto (nicht Netto, Frau Merkel). Hinzu kommt noch eine monatliche Dienstaufwandsentschädigung von 1022 Euro und ein Ortszuschlag von 810 Euro. Als Bonbon gibt es zu Weihnachten noch mal 60 Prozent des Gehalts zusätzlich als Weihnachtsgeld. Die monatlichen Bezüge allein ergeben zusammen 16.694,57 Euro.

Dem gegenüber steht ein monatlicher Betrag von 345 Euro (Netto), die einem Hartz IV bzw. Alg 2 Empfänger zustehen – zumindest wenn er in Westdeutschland lebt.
Der direkte Vergleich zeigt: Es lohnt sich, an der Macht zu kleben. Nun kann aber nicht jeder Bundeskanzler werden. Auch in Zukunft werden sich viele Menschen mit 345 Euro monatlich zufrieden geben müssen. Daher wäre es interessant, wie sich der Betrag von 345 Euro errechnet.

Dazu nehmen wir zunächst einmal die beiden Bezeichnungen: Hartz IV und Alg 2. Ein gesellschaftlicher Faktor von 10 soll dabei ein Minimum an Überleben sichern. Des weiteren hat ein durchschnittlicher Monat vier Wochen. Da etwa fünf Monate fünf Wochen haben, muß dies auch berücksichtigt werden. Aus den einzelnen Elementen lässt sich dann folgende einfach Formel aufstellen:
(((8×4)x10)x4)+(5×5)=345

So ergeben sich dann die 345 Euro monatlich.

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