Farbwunder

Farbwunder

Nach dem ich bisher immer davon ausgegangen bin, dass der LCD-Bilschirm meines iMac G5 bestimmte Farben nicht darstellen kann, hatte gestern ein sehr merkwürdiges Erlebnis. Zu Testzwecken hatte ich mir das Online Spiel „Second Life” runtergleaden. Nach ein paar Minuten verabschiedete sich das Spiel mit einer Fehlermeldung. Nun, nicht weiter tragisch, sah eh nicht so doll aus.

Sehr zu meinem Erstaunen konnte ich dann aber auf dem Bildschirm Farben sehen, die ich vorher nicht sehen konnte. Die Farben auf dem Bildschirm wirkten satter und kontrastreicher. Seit einem Neustart ist der „ Bug” aber wieder weg. Das nebenstehende Bild ist für mich wieder komplett weiß. Auch nach dem ich an den mir bekannten Einstellmöglichkeiten gedreht habe, konnte ich den Zustand von gestern nicht wieder herstellen. Ich vermute, daß es irgendwas mit der Kalibrierung zu tun hat. Das Kalibrierungstool von Apple ist leider nur bedingt tauglich und brachte bisher keine Besserung.

Update: Bei der Erstellung von Bildschirmfotos habe ich dann auch noch festgestellt, daß im redWolf Theme ein Fehler war. Es war natürlich nicht beabsichtigt, daß der Innenbereich ein andere Farbe als der Rand. Auf meinem Bildschirm sieht aber #FAFAFA genauso aus wie #FFFFFF. Mit einem Neuanstrich sieht es jetzt gleichmäßig aus. Danke Nadines altem iMac, der zur Kontrolle wegen seiner Röhren-Technik bestens geeignet ist.

Update II: Dank des Tipps von weisswurst aus dem macnews.de Forum habe ich das Rätsel lösen können. In den Systemeinstellungen -> Bedienungshilfen -> Kontrast anpassen sollte der Regler nach ganz links verschoben werden. Endlich habe ich den Durchblick!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren