Zucken im Abwind

Momentan sieht es nach den neusten Umfragen wieder so aus, als ob die SPD im Aufwind wäre. Der Vorsprung von Schwarz-Gelb zu Rot-Grün wird kleiner. Nach einer anderen Interpretation wäre dies vergleichbar mit einem Totkranken. Kurz bevor es endgültig zu Ende geht, gibt es bei den meisten auch noch Phase, wo es ihm vermeindtlich besser geht.

Es wäre aber jetzt gemein, der SPD die letzte Hoffnung zu nehmen – nur wie bei einem Kranken wird halt fleißig hinter dem Rücken getuschelt und schon mal das Erbe verteilt.

Interessante im Zusammenhang mit Paul Kirchhof ist ein Zitat von Gerhard Schröder aus einem NDR-Interview von Freitag, mit dem Schröder Stellung nimmt zu den Empfindlichkeiten des „Professors aus Heidelberg”:

„Wer Koch werden will, der darf sich nicht sagen, dass es in der Küche zu heiß sein könnte.”

Fast entsteht der Eindruck, als ob Herr Schröder diesen Blog lesen würde, da am Donnerstag dieser Woche eine solche Anspielung in diesem Artikel zu finden war. Sollte dem wirklich so sein, bitte ich zu beachten, daß dieser Blog keinesfalls als Wahlkampfhilfe für scheidende Bundeskanzler gedacht ist – ebenso ist er nicht als Wahlkampfhilfe für Möchtegernkanzlerinnen gedacht.

Hier wird auf alles geschossen, was sich bewegt. Frei nach dem Grand Theft Auto:

„Trespasers will be shoot. Survivors will be shoot again.”

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