Hofschranzen

Hofschranzen

Zu den Dingen, die auf einer Liste „Verabscheuungswerte Verhaltensweisen” stehen würde, gehört auf jeden Fall das Kriechen in den Anus anderer, bzw. die profane Speichelleckerei nur vordergründig intellektuell erscheinender Hofschranzen. Solche Verhaltensmuster und Gesten der Unterwürfigkeit lassen sich aber noch toppen und bekommen auf besagter Liste einen höheren Platz eingeräumt. Sehr weit vorne stehen würde dass Unschuldig-Tun und Pseudo-Jammern, mit denen der „Adel” dazu animiert, ihm in den Anus zu kriechen. Gerade im Internet lassen sich beide Formen immer wieder beobachten. Jeder kann für sich persönlich entscheiden, welche davon bei ihm den stärkeren Brechreiz auslöst.

Kleines Bespiel zur Veranschaulichung der Anuskriecherei auf Bestellung dazu:

B kritisiert A in konstruktiver Form. Daraufhin entschuldigt sich A in solcher Weise, dass C in die Bresche springt und A wie ein Jubelperser über den grünen Klee lobt und sagt, daß er gerade das kritisierte Verhalten wahnsinnig toll findet. Daraufhin hängt sich B mit dem Kopf über die Kloschüssel …

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen ließen sich leider nicht vermeiden, da solche Verhaltensweisen nie aussterben.

2 Replies to “Hofschranzen”

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren