Ohne Lohn und Brot

Ohne Lohn und Brot

Der DIHK-Chef Ludwig Georg Braun spricht sich dafür aus, dass künftig Arbeitnehmer, die sich krank melden, für zwei Tage auf ihr Gehalt verzichten müssen – zur Stärkung des Standortes Deutschland. (vgl. dazu auch diesen Artikel bei spiegel online). Ich wäre dafür, dass bei solchen Schreibtischtätern, die nicht im Schweiße ihres Angesichts ihr Geld verdienen müssen, sofort eine Karenz-Regelung eingeführt wird. Keine Bezahlung mehr, biss sie sich solche unüberlegten Äußerungen abgewöhnt haben. Parallel dazu ein viermonatiger Therapieaufenthalt jeweils anteilig in einer Familie mit Durchschnittseinkommen und einer, die mit Hartz IV über die Runden kommen muss.

3 Replies to “Ohne Lohn und Brot”

  1. Eben. Bei manche scheint es wohl darum, zu gehen, mal wieder in die Zeitung zu kommen – egal womit.
    Schön auch noch die Info von spiegel online:
    „Braun ist im Arbeitnehmerlager für seine Forderungen nach unbezahlter Mehrarbeit sowie dem Ruf nach der Abschaffung von Sozialleistungen berüchtigt. Der Spross einer erfolgreichen Unternehmerfamilie, deren Vermögen das „manager magazin“ auf 3,7 Milliarden Euro taxiert, forderte in der Vergangenheit unter anderem eine bundesweite, dreijährige Nullrunde bei den Löhnen. Weiter regte Braun eine Kürzung von Azubi-Gehältern auf 270 Euro an und schlug vor, sämtliche Arbeitnehmer sollten in den kommenden Jahren insgesamt 500 Stunden umsonst arbeiten.“

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren