Kompetenzteam 2005

Kompetenzteam 2005

Der Wahlkampf schreitet trotz des noch nicht bestätigten Termins für die Neuwahlen weiter voran. Diese Woche stellte der Kasperl im Theater sein Kompetenzteam vor :
Als Experte für Wirtschaft und Arbeit präsentiert der Kanzlerkandidat das partei- aber nicht zahnlose Krokodil, die Bereiche Finanzen und Haushalt übernimmt der Räuber. Für den Aufbau Ost steht der Teufel zur Verfügung, da gerade im Süden einige Menschen meinen, dass sich der Osten zum Teufel scheren soll.
Daneben gehören dem Wahlkampfteam der Polizist als Experte für Sicherheit und Abschiebung, die Oma für Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Gretel für die Themen Soziales, Gesundheit, Pflege, Senioren und Rente an.
Befragt nach seinem Team entgegnete Kasperl: “Wir sind starke Puppen. Ich selber fühle mich als Gesamtkasperl für alle Holzköpfe.” Zu ersten Stellungnahme zum Wahlkampfprogramm standen einzelne Puppen nach der Vorstellung zur Verfügung. Der Räuber plant nach der Wahl einen radikalen Kurswechsel. So will er alle Vergünstigungen abschaffen, damit in Zukunft auch Kinder den Vollpreis wie Erwachsene zahlen müssen. Die Sicherheit der Renten können laut Gretel durch einfache Änderungen an ein paar Gesetzen geregelt werden. Verheiratete Erwachsene sollen auf eine Mindestkinderzahl von fünf festgelegt werden. “Jeder muss sein Scherflein dazu beitragen, um die aktuelle Situation der Rentenkasse zu verbessern”, so Gretel. Zusammen mit dem Polizisten plant der Teufel die sofortige Ausbürgerung sämtlicher Frustrierten, damit diese in Zukunft keinen Einfluss mehr auf die Gesellschaft haben. “Nur so”, stellt der Polizist fest, “kann der innere Frieden wieder hergestellt werden”.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren