Junkerhand an Bauernland

Junkerhand an Bauernland

Eigentlich heißt es ja „Junkerland in Bauernhand“, ein Slogan mit dem in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone (später dann DDR) Großgrundbesitzer in der Zeit zwischen 1945 und 1949 enteignet wurden. Anschließend wurden zwei Drittel der Fläche an Bauern und so genannte Neubauern verteilt. Das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes, den Vorgang damals und den Staatsvertrag zur Deutschen Einheit möchte ich in keiner Weise kommentieren. Was ich mich nur frage, ist, wie es überhaupt möglich sein kann, das ein Mensch 100 Hektar Land oder mehr besitzen kann. Oder auch, wie es möglich ist, dass Land überhaupt jemanden gehört. Ich glaube kaum, das die „Junker“ es von Gott bekommen haben. Meiner bescheiden Meinung nach sollte Land grundsätzliche keinem gehören. Es kann einem aber zur Nutzung überlassen werden, um darauf zum Beispiel ein Haus zu bauen, was einem dann natürlich gehört. Für mich ist es einfach befremdlich, dass jemand sagen kann, dass sei sein Land. Diese Welt, dieser Planet gehört eigentlich keinem. Genauso kann man auch nicht sagen, dass jemandem der Mond gehört (oder ein Grundstück darauf).

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren