Junkerhand an Bauernland

Eigentlich heißt es ja „Junkerland in Bauernhand“, ein Slogan mit dem in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone (später dann DDR) Großgrundbesitzer in der Zeit zwischen 1945 und 1949 enteignet wurden. Anschließend wurden zwei Drittel der Fläche an Bauern und so genannte Neubauern verteilt. Das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes, den Vorgang damals und den Staatsvertrag zur Deutschen Einheit möchte ich in keiner Weise kommentieren. Was ich mich nur frage, ist, wie es überhaupt möglich sein kann, das ein Mensch 100 Hektar Land oder mehr besitzen kann. Oder auch, wie es möglich ist, dass Land überhaupt jemanden gehört. Ich glaube kaum, das die „Junker“ es von Gott bekommen haben. Meiner bescheiden Meinung nach sollte Land grundsätzliche keinem gehören. Es kann einem aber zur Nutzung überlassen werden, um darauf zum Beispiel ein Haus zu bauen, was einem dann natürlich gehört. Für mich ist es einfach befremdlich, dass jemand sagen kann, dass sei sein Land. Diese Welt, dieser Planet gehört eigentlich keinem. Genauso kann man auch nicht sagen, dass jemandem der Mond gehört (oder ein Grundstück darauf).

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