31.

World of Wow!

Eigentlich eher World of Warcraft, aber ein Wow! passt definitiv auch zu meinen ersten Eindrücken. Das Spiel schlägt Everquest Online Adventures in jeder Hinsicht. Kein langes Suchen nach Aufträgen zum Beispiel: Auftraggeber haben ein Ausrufezeichen über dem Kopf. Von den Aufträgen gibt es eine Menge, so dass man nie in Verlegenheit kommt, stundelang zu leveln, nur damit man würdig ist, seinen nächsten Auftrag zu bekommen.

Sehr schön ist auch das Kartenfeature. Man kann sich jederzeit ansehen, wo man gerade ist. Die Stunden, die ich bisher im Spiel verbracht habe, waren extrem kurzweilig. Ich bin mal auf heute Abend gespannt, da es dann in WoW auch dunkel sein wird – die Zeit im Spiel ist Echtzeit!

30.

Packen im Nebel

Während draußen dichte Nebel den Blick am letzten Wochenende in der alten Wohnung auf den Teutoburger Wald versperrt, bin ich bereits dabei, mein Arbeitszimmer in Einzelteile zu zerlegen. Bei so einem Wetter fällt es mir wesentlich leichter als wenn die Sonne scheinen würde. Allerdings hoffe ich, dass wir nächsten Samstag besseres Wetter haben – im Regen umziehen ist nicht ganz so mein Fall.

29.

Umzugstetris

Die zehn Umzugskartons, die wir heute gekauft haben, sie schon alle voll. Dabei habe ich nicht den Eindruck, das mein Arbeitszimmer leerer als vorher ist. Es sieht fast unverändert aus. Das bedeutet, dass die Musterrechung, die in einer der kostenlosen Umzugsbroschüren enthalten war, richtig ist. Dort wurde pro Quadratmeter ein Karton veranschlagt. Macht bei 80 m2 etwa 80 Kartons. Ich rechne lieber nicht aus, was das kosten wird, da für einen Karton im Baumarkt stolze 1,80 Euro verlangt werden.

In einer Nische im Flur stapeln sich die gefüllten Kartons wie bei Tetris und erinneren mich daran, dass es nur noch sieben Tage bis zum Tag X sind.

28.

Betacraft

Obwohl ich jeden Tag einmal die Seite von World of Warcraft besuche, ist mir heute fast etwas entgangen. Morgens war auf der Seite noch nichts besonderes zu lesen, also hätte ich morgen erst die Seite wieder aufgerufen. Durch einen Hinweis (Danke Gerhard!) bin ich mittags noch mal auf die Seite gegangen. Dort konnte man sich als Betatester für die zweite Phase anmelden und einen Account anlegen – frei nach dem Moto: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.”

Ich hab mir dann schnell einen Account angelegt und angefangen, die Betaversion des Spiels herunterzuladen, die insgesamt 2,62 Gigabyte groß ist. Das wird wohl eine Weile dauern. Aber vor dem 11. Februar WoW spielen zu können, ist das auf jeden Fall wert.

27.

Abgezockt

Nach den Schwierigkeiten mit Arcor hatte ich mich dafür entschieden, erstmal bei T-Com (früher Telekom) zu bleiben. Der Umzug des Telefon- und Internetanschlusses gestaltet sich da auch problemlos, hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. Während Neukunden nichts zahlen, kostet für Kunden ein Wechsel des Anschlusses (ISDN und DSL) 150 Euro – dafür das jemand zum Tag X auf einen Knopf drückt. Wie ich mich dabei fühle, geht ja schon aus der Überschrift hervor.

27.

Weg da, Kunde!

Es ist manchmal ziemlich faszinierend, wie manche Firmen mit Kunden umgehen. Für den neuen Telefonanschluss hatte ich vor, zu Arcor zu wechseln und dementsprechend auch den Vertrag unterschrieben. Nach Eingang des Vertrags bei Arcor erhielt ich eine E-Mail, die mich über die Möglichkeit informierte, online den Auftragsstatus abzufragen. Leider ging das bei mir nie, woraufhin ich mich per E-Mail an Arcor wandte. Die schrieben mir mit einiger Verzögerung zurück, dass mein Auftrag erst nach Ablauf der 14-tägigen Widerspruchsfrist bearbeitet werden würde. Sehr eigenartige Auffassung von Kundenfreundlichkeit. Ich stelle mir das mal auf andere Bereiche übertragen vor. Versandhändler wie amazon würden erst nach 14 Tagen ausliefern. Oder noch besser, mein Computerhändler würde mir bei einem Neukauf sagen, dass er mir das Gerät erst in zwei Jahren geben könnte, weil dann schließlich erst mein Garantieanspruch verfallen sei.

Mal sehen, wie das jetzt mit Arcor weitergeht, weil so gefällt es mir nicht. Ich hatte eigentlich geplant, dass wir in der neuen Wohnung spätestens am 7. Februar wieder einen Internetzugang haben. Wenn es nicht anders geht, bleibe ich doch bei T-Com, da scheint das wohl ohne Probleme möglich zu sein. Qualität hat wohl doch ihren Preis.

25.

Kurze Gedanken

Ich saß zwischen zwei Schachteln Zigaretten und drückte die Reste meiner Selbstachtung im Aschenbecher aus. Wenn nur nicht das Licht angehen würde.

25.

Partywolf

Eigentlich heißt es ja Partylöwe, aber als solchen würde ich mich nie bezeichnen. Ich muss nicht bei jedem Thema mitreden und Smaltalk mag ich nicht – wirklich nicht. Wie ein Wolf um seine beute kreist, so kreise ich um die Themen herum und such mir die aus, die mir schmecken. Das mag zwar manchmal etwas unkommunikativ sein, aber damit habe ich zu leben gelernt. Auf den Geist gehen mir Leute, die um jeden Preis im Vordergrund stehen müssen, egal ob sie sich dabei zum Clown machen oder den größten Mist erzählen. Ich kann auch einfach mal im Hintergrund bleiben und zuhören. Mit jedem mag ich mich auch nicht unterhalten. Es muss einfach die Chemie stimmen, damit ich Spaß daran habe.

Auf der Geburtstagsparty, zu der wir eingeladnen waren, stimmte die Mischung, so dass der Abend sehr kurzweilig war. Ein guter Indikator dafür ist bei mir immer, wie oft ich auf die Uhr schaue. Es scheint so, das ich mich nicht gerade unwohl gefühlt habe, weil ich nur auf die Uhr gesehen hatte, als ich danach gefragt wurde – und auch nur deshalb, weil in den Geburtstag reingefeiert werden sollte und die Uhrzeit deswegen von Belang war.

23.

Nur

Beim Spaziergang durch die Stadt (Bummel kann man es ja nur nennen, wenn die Geschäfte aufhaben, was an einem Sonntag glücklicherweise nicht der Fall ist) hat Nadine mich auf ein Schild aufmerksam gemacht, auf de frisch gepressten Orangensaft angepriesen wurde. Ein Glas sollte nur 3 Euro kosten. Ehrlich gesagt bleibt mir bei so etwas die Sprache weg. Umgerechnet fast 6 DM für ein Glas Orangensaft! Der Wirt oder Betreiber muss einen Knall haben. Ich fühle mich dabei auf jeden Fall wie eine Orange: ausgepresst. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kostet 2 Liter Hohes C Orangesaft etwa 1,59 Euro im Supermarkt.

22.

Kurzweile

Wen der Kopf nach längerer Programmierarbeit eine kurze Pause brauch, bieten sich kurzweilige Spiele an. Dazu habe ich einen alten Klassiker ausgegraben: Diablo II.

Damit verkürze ich nicht nur die Wartezeit auf World of Warcraft, sondern habe auch mal die Chance, nebenbei die Erweiterung durchzuspielen. Wo ich schon beim Thema bin. WoW habe ich heute bei Gameworld bestellt – dort gab es nämlich die ersehnte Special Edition, die sonst nirgends mehr zu bekommen war.

So, jetzt muss ich noch ein paar Monster erschlagen gehen.