Beate, ohne und Weihnachten – Teil VII

Beate, ohne und Weihnachten – Teil VII

Er nahm die Straßenbahn bis zur Endhaltestelle. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es in der Straßenbahn schön warm war, er und er keinen Mantel anhatte. Letztendlich ließ es sich aber nicht vermeiden und so stieg er dann aus. Um diese Zeit waren nicht mehr ganz so viele Menschen mit der Straßenbahn untwerges, so dass er fast der Einzige war. Um sich ein wenig Hoffnung zu machen, schaute er auf den Fahrplan. Bis kurz nach Mitternacht würden noch Straßenbahnen in die Gegenrichtung fahren. Als er sich umdrehte, stieß er fast mit einer jungen Frau zusammen, die zusammen mit ihren Einkaufstaschen wohl auch in der gleichen Bahn gesessen haben musste. Er quälte sich zu einem kurzen Lächeln, murmelte eine Entschuldigung und entfernte sich von der Haltestelle, weg von den Lichtern hinein in die Dunkelheit.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren