Beate, ohne und Weihnachten – Teil I

Zwischendurch schaute er noch mal aus dem Fenster, aber die Parklücke hatte sich nicht verändert. Ihr Auto war noch immer nicht zurückgekehrt. Unentschlossen ließ er seinen Blick weiter nach draussen schweifen. Der erste Schnee hatte sich wieder in Regen und Matsch verwandelt. Ein etwas entstellter Schneemann blickt mit einem schiefen Grinsen zu ihm hoch – zumindest bildet er sich das für einen kurzen Moment ein. Auf dem Bürgersteig hetzten vereinzelt Nachbarn mit Taschen nach Hause, endlich glücklich, die letzten Weihnachtseinkäufe erledigt zu haben und noch in unschuldiger Unwissenheit auf bevorstehende Dramen, die sich über Weihnachten in ihrer Familie abspielen werden.

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