Spielgeld in Bielefeld

Spielgeld in Bielefeld

Eigentlich müsset es ja heißen „Spielewelt in Bielefeld“ – eine kleine Spielemesse hier in der Stadt am Rande des Teutoburgerwaldes. Nach der etwas anstrengenden Messe in Essen hatte ich mich auch schon längere Zeit auf die Spielewelt gefreut. Zum Glück hatten wir Freikarten, da ich mich ansonsten ziemlich geärgert hätte. Um von Muttern mit Kinderwagen über den Haufen gefahren zu werden, brauch ich keine Spielemesse, da reicht die (noch) kostenlose Fußgängerzone aus. Aber ich sollte mit dem positiven anfangen. In den beiden Ausstellungsräumen herrschte absolutes Rauchverbot, was sehrangenehm war. Zudem konnten wir bequem zu Fuß zur Messe laufen.

Gut, damit hätten wir den positiven Teil dann hinter uns gebracht und ich kann wieder völlig hemmungslos weiterlästern. Kindergeschrei und übertrieben politisch korrekte Menschen, denen das leicht dümmliche Lächeln nicht aus dem Gesicht weicht, sind in stärkerer Konzentration für mich schwer zu ertragen. Die Menge der Stände hat im Vergleich zu den Vorjahren drastisch abgenommen. Der Schwerpunkt lag wohl darauf, Spiele ausprobieren zu können – was mir nicht wirklich Spaß macht, wenn rund um mich herum eine nicht unerhebliche Geräuschkulisse herrscht – Ausnahmen dazu gibt es natürlich auch, wenn ich daran zurückdenke, wie ich mit einem sehr guten Freund in der Fußgängerzone von Wesel abalone gespielt habe.

Wie dem auch sei, wer heute und morgen nicht in Bielefeld auf der „Spielewelt“ war, hat nichts verpasst.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren