Die Gesichter zum Spiel II

Die Gesichter zum Spiel II

Mulmig war schon ein ein wenig zumute, als die Idee aufkam, sich mit den Mitgliedern meiner Gilde im realen Leben zu treffen. Viele kannte ich ja nur vom chatten. Deswegen fand ich den Vorschlag auch ganz gut, sich auf der Spielemesse in Essen zu treffen – so bestand dann wenigsten die Chance, schnell in der Menschenmenge zu verschwinden, wenn sich herausstellen sollte, dass mir die Gildenmitglieder völlig unsympathisch sind. Glücklicherweise war das gestern ja eher umgekehrt und es war ein wirklich toller Tag in essen. Zwar ein Wenig anstrengen, mit acht Leuten über die Messe zu laufen, aber trotzdem gut. Selbst das (fast) planlose rumlaufen in der Fußgängerzone hat noch recht schnell in ein Restaurant geführt. Der Chinese war zwar etwas durchwachsen in Bezug auf die Qualität und Geschwindigkeit der Bedienung, dafür hatten wir aber einen runden Tisch für acht Personen, an dem man sich prima unterhalten konnte.

Der Abschied morgen im Spiel wird mir daher nicht sehr leicht fallen, weil mir meine Gildenmitglieder schon irgendwie ans Herz gewachsen sind. Aber weiterspielen wäre keine Lösung, da mich das Spiel nicht mehr reizt und ich mich immer wieder über den nicht vorhandenen Support von Sony ärgere.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren