Epson am Ende

Epson am Ende

Heute hat mein Epson 740i endgültig seinen Geist aufgegeben. Mehrfache Versuche, den Druckkopf zu reinigen führten zu keinem Ergebnis. Trotz reichlich vorhandener Tinte druckte er kein Schwarz mehr – das was er vorher noch zu Papier gebracht hatte, war verwischt und schief. Vor mehr als vier Jahren hatte ich ihn eigentlich nur aus zwei Gründen angeschafft. Er war damals eines der wenigen (wenn nicht sogar der einzige) Drucker mit USB-Schnittstelle für meinen Apple G3. Zudem passten die Farben vom Sondermodell i exakt zum G3. Ansonsten hab ich eigentlich immer nur über den Drucker geschimpft. Gut, er zog das Papier gerade ein und nicht im Rollverfahren wie bei meinem allerersten HP Drucker. Aber der Epson war Laut und die Tinte teuer. Zudem hatte er einen denkbar schlechten Start, da das Gerät kurz nach dem Kauf mehrfach umgetauscht werden musste und auch noch längere Zeit zu Reparatur war. Ehrlich gesagt habe ich den Drucker gehasst und mir geschworen, nie wieder einen Drucker von Epson zu kaufen.

Deshalb ist der Neue auch keiner von Epson, sondern von HP – der von Canon mit separater Tinte war mir einfach zu teuer. Natürlich wird sich auf sehr lange Sicht der höhere Preis rechnen, aber der HP 1210 hat dafür andere Vorzüge: er ersetzt auch noch meinen alten Scanner und den nicht vorhanden Kopierer. Damit spare ich viel Platz und kann endlich wieder unter Mac OS X scannen, was vorher nicht mehr möglich war, da es für die SCSI-Karte und den alten Scanner keine entsprechenden Treiber gab.

Die erste Gehversuche zeigen mir auch, das der Entschluss, einen neuen Drucker zu kaufen und nicht am alten herumzubasteln, richtig war. Ohne zu wissen, ob der Drucker noch zu retten ist, hätte ich für die billigste Tintenpatrone von rotring 15 Euro bezahlt. Der neue HP hat gerade mal 139 Euro gekostet. Ein so gutes Schriftbild hatte ich schon lange nicht mehr beim Epson gehabt, wie jetzt beim neuen HP.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren