Regelmäßig mittwochs erreichen ich den Tiefpunkt meiner Müdigkeit. Nur mühsam gelingt es mir, mich abends nach Hause zu schleppen. Wie durch einen Nebel nehme ich die Dinge nur noch war. Der Donnerstag bringt dann nicht nur das Wochenende näher, sondern auch allgemeine Erleichterung.
So richtig freuen auf den Donnerstag kann ich mich diesmal allerdings nicht, da ich mit dem Script zu Windows XP nicht nur etwas, sondern deutlich im Verzug bin. Ich glaube, ich habe den Umfang deutlich unterschätzt, als ich letzten Freitag gesagt habe, ich bin Dienstag fertig. Irgendwie macht mich das noch müder heute.
Für mich sehr amüsant ist die Tatsache, dass ich zur Zeit auf der Arbeit die Texte für ein Online-Trainingsmodul zu Windows XP schreibe. Abgesehen davon, dass ich vorher noch nie mit XP gearbeitet habe, bin ich auch überzeugte Apple Anhänger. keine gute Vorraussetzung, sollte man meine. Beim Schreiben und Anfertigen der Screenshoots stelle ich allerdings immer wieder fest, vie vertraut geklaut mir einige Elemente vorkommen.
In der Zwischenzeit liegt das Skript zu PowerPoint – auch zu ein Tool was ich hasse- auf Eis. Eigentlich sollte ich ja dran arbeiten, aber noch bin ich nicht so weit, dass ich mich klonen kann. Zudem macht Windows XP mehr Spaß. Im Zusammenhang mit dem PowerPoint Skript gab es aber eine Überraschung. Meine Mail an die Verantwortliche Projektkoordinatorin mit einem ersten Entwurf des Skriptes wurde beantwortet. Ist ja auch erst gut zwei Monate her, seit dem ich sie geschrieben habe.
Ein Lüge wird auch dann nicht wahr, wenn man sie tausendmal von sich gibt. Die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche ist einfach der falsche Weg und wird den Standort Deutschland nicht retten. Vergleiche wie von Edmund Stoiber, das die 35-Stunde-Woche ein deutscher Sonderweg sei, sind nicht nur unzulässig sonder auch falsch. England, das ehemalige Land der eisernen Lady, führt diese gerade Stück für Stück ein. Ebenso wie einige Wirtschaftsführer hätte Stoiber dafür einen Maulkorb verdient oder zumindest solange Redeverbot, biss er von seinem gesunden Menschenverstand gebrauch macht.
Die Wirtschaft krankt zur Zeit vor allem an einem. Von aufgeblasenen Managern, die Verantwortung scheuen wie Vampire das Tageslicht und sich großzügig aus der Firmenkasse (siehe Mannesmann) bedienen. Die Schuld für die schlechte Finanzlage wird dann beim Arbeitnehmer gesucht, der zu viel verdient und zu wenig arbeitet. Politiker und Gewerkschaften werden dann mit einer Standortverlagerung ins Ausland erpresst.
Verschlossen werden die Augen vor einer einfachen Tatsache. Die Ursachen des Konjunkturtiefs liegen zum Teil auch daran, dass die Menschen einfach Zukunftsangst haben. Wer sich ständig Gedanken um seinen Job machen muss, wer morgens sorgenvoll in die Zeitung schaut und hofft, nicht schon wieder von Kürzungen bei den staatlichen Ausgaben zu lesen, der wird so gut er kann sein Geld sparen. Damit findet kein Konsum in ausreichender Menge mehr statt, um die Konjunktur anzukurbeln.
Eine 40-Stunden-oder-vieleicht-mehr-wenn-es-notwendig-ist-Woche verhindert die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Wer das Gegenteil behauptet, deutet die Sachlage falsch. Unsere Zukunft wird geprägt sein von weniger Arbeit und mehr Freizeit. Damit diese genutzt werden kann, benötigt der Arbeitnehmer eine angemessene Entlohung, um damit in seiner Freizeit Nachfrage zu generieren.
Auch wenn ich jetzt einen XBox habe, so werde ich dennoch weiterhin EQOA spielen. Bei anderen Spielen werde ich aber in Zukunft genau vergleichen, auf welcher Plattform das jeweilige Spiel besser ist und welches die bessere Onlineunterstützung anbietet. Nach dem , was ich bisher so gesehen habe auf der XBox, hat diese in Bezug auf die Onlinemöglichkeiten klar die Nase vorn. Nicht nur wegen der spielübergreifenden Freundesliste, sonder auch wegen der Möglichkeit bei vielen Spielen, mit bis zu vier Spielern von heimischen Sofa aus online zu gehen und gemeinsam gegen andere zu spielen. Sehr lustig war das beim MechAssault Demo aus dem XBox Live Starterpaket. Da wurde ich von zwei Leuten, die sich eine Konsole teilten, regelrecht in die Zange genommen. Hat aber allen Beteiligten so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt schon den ersten Eintrag in meiner Freundesliste habe.
Von den Möglichkeiten kann sich die PS2 noch ein paar Scheiben abschneiden. Auch wenn die Central Station viel mehr an Informationen bietet – was nützt es, wenn ich dazu extra von einer anderen CD starten muss und Wartezeiten wie bei einem 14k Modem habe? Vermutlich kann das erst mit dem Einzug der Festplatte, sofern sie denn überhaupt nach Europa kommt, gelöst werden. Bei der XBox wird diese auch dazu genutzt, neue Karten etc. für ein Spiel zu laden.
Trotz allem bleibe ich aber, wie schon gesagt, EQOA treu. Schließlich soll mein Zauberer auch mal Level 50 erreichen, was bei meiner Spielweise und -häufigkeit wohl noch mindestens bis zum Jahresende dauern wird.
Nach den ersten Tagen mit der XBox bin ich auf einen kleinen Schönheitsfehler gestoßen. Erst dachte ich, ich hätte ein defektes Model, aber nach längerem Suchen im Internet bin ich dahinter gekommen, dass es ein Bug (oder auch Feature) ist. Die XBox besitzt keinen Batteriepuffer, was dazu führt, das sie – im Gegensatz zur PS2 – jedes Mal die Uhrzeit vergisst, wenn sie vom Netzt getrennt wird. Das passiert bei mir ständig, da ich eine ausschaltbare Steckleiste verwende, um die kleinen Stromfresserchen im Zaum zu halten.
Nun gut, ich werd mich dran gewöhnen müssen. Zumindest bin ich kein Einzelfall, was ja auch irgendwie beruhigt. Im Vergleich dazu immer noch sehr merkwürdig ist das Verhalten meiner PS2. Obwohl ich sie mit einem optischen Kabel an eine Sorroundanlage verbunden habe und obwohl ich den Port bei der PS2 freigegeben habe, bekomme ich bei der automatischen Erkennung des Recievers nur PCM, keine Sorround. Auch nicht bei Spielen, die explizit Dolby Digital 5.1 haben. Verwende ich das gleiche Kabel am gleichen Anschluss mit der XBox, habe ich ohne Probleme 5.1. Bei der PS2 muss ich manuell umstellen, bin mir aber nie sicher, ob das wirklich 5.1 ist.
Das es kommen wird, war eigentlich für jeden normal denken Menschen klar. Eine Untersuchung der AOK fasst es jetzt noch mal in Zahlen und zeigt, dass die Gesundheitsreform von Anfang an krank war. So haben 19,2 Prozent der Menschen mit weniger als 1000 Euro Arztbesuche verschoben oder ganz entfallen lassen. Das führt auf zu einer systematischen medizinischen Unterversorgung eines Teils der Gesellschaft. Auf lange Sicht steigt dadurch der Anteil an chronisch Kranken und damit dann die Kosten im Gesundheitswesen. Somit wird die Praxisgebühr ins Absurde geführt.
Eine Möglichkeit, die Hotelkosten zu senken besteht darin, die Aufenthaltsdauer zu verkürzen. Wie man so etwas anstellt, hat in vorbildlicher Weise die deutsche Fußballnationalmannschaft gezeigt. Nach der Niederlage gegen Tschechien gestern dürfen sie wieder zurück in die kühle Heimat. Tante Käthe (alias Rüder Völler) hat dann auch gleich direkt das Handtuch geschmissen und steht in Zukunft nicht mehr als Trainer zur Verfügung. Ein heftiges Dementi wird es wohl sicherlich auf das böswillige Gerücht geben, dass Völler in Zukunft für Media Markt arbeiten wird. Auch im Vorfeld gab es keinerlei Absprachen, um einen Sieg des deutschen Teams und damit eine Rückerstattung des Kaufbetrages für die am 1. Juni in der Handelskette erworbenen Fernseher zu verhindern.
Ja, es war in keinster Weise nötig und auch völlig irrational. Natürlich habe ich auch nicht wirklich auch dafür noch zeit bzw. könnte wirklich sinnvoleres machen, aber ich konnte dem inneren Drang einfach nicht widerstehen. Nun also doch. Seit gestern bin ich Besitzer einer neuen XBox (Crystal Edition).Ich schätze meine PS2 wirklich sehr, sie hat mich lange begleitet, mit vielen tollen Spielen. Trotzdem ist die XBox irgendwie auch cool und die Grafik kann sich wirklich sehen lassen.
Zumindest brauch ich jetzt bei ebay nicht mehr nach einer XBox zu suchen. Hat ja auch so seine Vorteile und spaart Zeit, die ich dann wieder vor der XBox verbringen kann …
Dem Sprichwort nach fängt der frühe Vogel den Wurm – oder auch wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bei ebay-Auktionen gilt das allerdings nicht. Derjenige mit dem letzten, höchsten Angebot gewinnt. Natürlich kann man den Bietagenten nutzen und einen Betrag in Höhe seiner eigen Schmerzgrenze eintragen. Das führt aber dazu, dass sich entweder die Preise relativ schnell nach oben schaukeln oder man im letzter Sekunde überboten wird. Bietet man selber erst sehr spät, sieht man nicht nur, was andere bisher geboten haben, sondern hat auch eine höhere Chance, andere Bieter auszustechen. Bei den Auktionen, die ich in den letzten Tagen verfolgt habe, scheint das schon systematisch zu passieren. Langezeit dümpelt ein Artikel preislich vor sich hin, bis dann in den letzten Sekunden der Preis nach oben schnellt. Manchmal sogar wie von Geisterhand. Ursache dafür kann dann unter Umständen ein Sniper-Programm wie JBidWatch sein, das automatisch kurz vor Ende der Auktion ein Gebot abgibt. Richtig Spaß mach ebay so nicht mehr. Das Einzige, was einem überbleibt, wenn man einen bestimmten Artikel haben möchte, ist technisch aufzurüsten um zumindest gleichzuziehen. Aber selbst dann gibt es nochlange keine Garantie auf den Erfolg.
Da ich ja – eigentlich völlig unnötig – Interesse an einer Xbox habe, versuche ich zur Zeit, diese über ebay zu bekommen. Dabei habe ich mir ein Preislimit inkl. Versandkosten gesetzt, welches 30% unter dem Neupreis liegt. Schließlich könnte ich sonst ohne Risiko, aber mit Garantie ein Neugerät kaufen. So eine Grundregel scheinen aber nicht alle Bieter zuhaben. Bisher war es immer so, das der Preis bis auf wenige Euro an den Neupreis heranreichte. Für mich ist so etwas unverständlich, aber ich mag ja auch keine Glücksspiele im Spielcasino.
Auch wenn es Draußen nicht nach Sommer aussieht – heute ist der längste Tag des Jahres und die so genannte Sommersonnenwende. Scharenweise werden heute verkleidete “Schwärmer” in diverse historische Kultstätten einfallen. Statt einer Erleuchtung werden sie sich wohlmöglich eine Erkältung einfangen. Sicher hat das ganze was durchaus romantisches. Sonnenuntergängen kann ich auch selber nur schwer widerstehen. Trotzdem kann ich so einem Spektakel nicht viel abgewinnen, auch wenn glücklicherweise der Zulauf durch Braunies stark zurückgegangen ist.
Ähnlichkeiten hat das bei mir mit meinem Verhältnis zu Rollenspielen. Ich mag Rollenspiel. Ob Pen & Paper oder an der Konsole / Computer. Nur würde ich niemals verkleidet durch die Gegend laufen wie Liferollenspieler.