Wie geht es?

Wie geht es?

Es gibt Fragen, da hängt die Ernsthaftigkeit der Fragestellung unmittelbar von der Beziehung des Fragestellers zu demjenigen, der gefragt wird ab. Ein Typisches Beispiel dafür ist die Frage danach, wie es einem geht. Im engsten Freundeskreis steckt meistens ernsthaftes Interesse dahinter, während andere Mitmenschen diese Frage nur als Floskel benutzen und nicht wirklich wissen wollen, wie es einem geht. Daher neigt man auch dazu, ihnen zu sagen, dass es einem gut geht – selbst wenn das nicht der Fall ist. Für peinliche Betroffenheit würde man sorgen, wenn man die Frage ernsthaft beantwortet. Ein mögliche Antwort wäre die Gegenfrage, ob das wirklich von Interesse sei oder ob nur aus Höflichkeit gefragt wurde – in Erwartung einer positiven Antwort.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren