Todesangst

Todesangst

Seit mindestens 15 Jahren taucht sie immer wieder auf. Eine unerklärliche Todespanik. Etwa um die selbe Uhrzeit, so zwischen 03:30 und 04:00 morgens wache ich dann auf und mit einem sehr beklemmenden Gefühl. Zunächst kann ich dann keinen klaren Gedanken fassen. Sehr langsam beruhige ich mich dann wieder und kann dann erst einschlafen.

Diesmal wurde das ganze noch verstärkt durch einen Traum. Als Zeitreisender war ich unterwegs, um irgendwas zu untersuchen. In einem Bauernhaus ging ich durch eine Stalltür ins Innere, hatte aber keine Zeit, mich umzusehen, da heftig gegen Haustür geklopft wurde. Draußen schien irgendein Auflauf zu sein. Noch während ich die Tür aufmachte, viel mir auf, das ich eine Uniform anhatte, die ich vorher nicht trug.

Vor der Tür standen Soldaten in Uniformen aus dem 18. bzw. 19. Jahrhundert. Alles Feinde von Napoleon, der wie ich feststellen musste, ich war! Ohne weitere Diskussionen mit dem Offizier führen zu können, der mich verhaften wollte, wurde ich von einem Soldaten von hinten erschossen und fiel mit dem Gesicht tot auf den schlammigen Boden. Ich spürte keine Schmerzen mehr. Die Soldaten waren sich noch nicht sicher, ob ich wirklich tot war und schossen noch mal. Von diesem Schuss bekam ich nur den Einschlag in den Rücken mit, wie ich auch die Diskussion, was nun mit mir zu machen sei, mitbekam. Es war, als ob mein Körber vollständig betäubt sei. Mein Verstand hatte aber noch nicht aufgehört zu arbeiten.

Dann sog jemand seinen Säbel und schnitt mir den rechten Arm ab. Als dieser schon fast abgetrennt war, bin ich aufgewacht. Über den Traum musste ich lange nachdenken. Wirklich Sorgen macht mir aber die ständig wiederkehren Todesangst.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren