Ohnmacht

Ohnmacht

Meine starke Abneigung gegenüber rauchenden Mitmenschen habe ich wohl schon häufig zum Thema gemacht. Wohl auch meine Hilflosigkeit im Angesicht der rücksichtlosen Missachtung von Verboten seines der Raucher. Heute gab es wieder eine Situation, die sich anscheinend seit Ende meines Urlaubs angebahnt hat. Mit Mitreisenden und Arbeitskollegen hatte ich über die Abschaffung der Raucherabteile bei der Deutschen Bahn gesprochen. Ich war vertrat den Standpunkt, dass es ohne Sanktionen dazu führen würde, dass sich Raucher mit ihrem Krebsstäbchen in die Abteile setzten würden und trotz des Verbotes weiter rauchen würden.

Nun, ich hatte recht. Schon am Bielefelder Bahnhof ist mir eine Gruppe von vier alkoholisierten Männern aufgefallen, die rauchend am Bahnsteig standen. Bei Einfahrt des Zuges zündeten sie sich demonstrativ noch eine neue Zigarette an und setzten sich in den gleichen Wagon, in dem ich immer sitze. Natürlich haben die anderen Reisenden mal wieder ihren Mund nicht aufbekommen. Was blieb mir also anderes über, als mit dem Hinweise „Manche Menschen können einfach nicht lesen“ wütend das Abteil zu verlassen.

Gut, es heißt, das der Klügere nachgibt. Aber für mich ist das der dümmste Spruch überhaupt. Wenn der Klügere wirklich immer nachgibt, bestimmen die anderen immer, wo es lang geht.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren