Soziales Pflichtjahr

Soziales Pflichtjahr

Mitten in die Diskussion um die Abschaffung des Wehrdienstes und damit auch des Zivildienstes platzten einige der vorlautesten Politiker mit dem Ruf nach ein sozialen Pflichtjahr als Ersatz für den entfallenden, billigen Zivildienstleistenden. Durch ein Pflichtjahr würde der Gemeinsinn und die Verantwortung für die Gesellschaf gestärkt werden. Nach Meinung der Politiker könne der Staat jedem jungen Menschen ein paar Monate Dienst für die Gemeinschaft abverlangen.

Die Gemeinschaft könnte aber auch von den Politikern verlangen, dass sie erst denken und dann reden. Dann würden sie mit etwas Glück, zugegeben auch nicht einen solchen Vorschlag machen, an dem der braune Geruch vom Reichsarbeitsdienst haftet.
Soziale Verantwortung kann man nicht erzwingen. Auch sollten nicht ganze Jahrgänge junger Menschen zur Ausbesserungen der Verfehlungen in Sozial- und Arbeitspolitik missbraucht werden.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren