In wenigen Tagen entscheidet sich, welchen Weg die deutsche Sprache in Zukunft gehen wird. Zur Diskussion stehen Freiheit oder Diktatur (nicht Diktat). Während früher die Duden-Redaktion die Entwicklung der Sprache und ihren Gebrauch beobachtet hat, um Veränderungen, die sich durchgesetzt hatten, aufzunehmen, geht die Entwicklung seit ein paar Jahren in eine andere Richtung.
Ursprünglich war die Absicht, das privatwirtschaftliche Monopol eines Verlages auf die deutsche Sprache zu brechen – blind für die Tatsache, dass es dieses Monopol so nie gegeben hat. Über die Entwicklung der Sprache sollte die eingerichtete “Zwischenstaatliche Kommission für deutsche Rechtschreibung” entscheiden. Gegen den Willen derjenigen, die die Sprache benutzen, wurde im ersten Schritt eine neue Rechtschreibung verordnet.
Kaum sind die Eiterbeulen der ersten Sprachpest vernarbt, droht schon wieder eine Reform der Sprache. Wesentlich tief greifender ist allerdings der Versuch der Kommission, sich jeglicher Kontrollinstanz zu entziehen. Bislang ist es bei Änderungen der Rechtschreibung immer noch abhängig von der Zustimmung der Kultus- und Bildungsminister. In Zukunft soll das keine Gültigkeit mehr haben, außer bei der Kleinschreibung von Substantiven.
Was Sprache und die Macht über Sprache bedeutet, kann man jederzeit bei Orwell nachlesen, der das in seinem Roman “1984″ mit Neusprech eingängig demonstriert.
Wer sich bei Nacht und Neble davon schleicht, aus Mutlosigkeit die Konfrontation meidet, wer fadenscheinige Gründe vorschiebt, der ist nichts anderes als feige. Er ist kein Wolf, sonder ein Schaf im Wolfspelz. Auf die Gesellschaft solcher Menschen kann ich gut verzichten.
Wer mir versucht, mich zu hintergehen und glaubt, ich würde sein falsches Spiel nicht durchschauen, darf mein Mitleid nicht erwarten. Verschwinden sollen sie, ohne weiteren Wirbel zu machen. Schweigen sollen sie. Weder as Gäste noch sonst wie sind sie von mir in Zukunft erwünscht, sie hören für mich auf, zu existieren.
Was bis hier hin so hart klingt, ist auch so gemeint, bin ich doch von Menschen, mit denen ich zum Teil über ein halbes Jahr SOCOM spiele, schwer enttäuscht worden. Einen Clan kann man ohne Frage verlassen, aber man sollte dann zumindest seine Gründe ehrlich nennen und nicht mit falscher Zunge sprechen. Vor allem nicht dann, wenn er vorher sich in keinerlei Hinsicht in den Clan eingebracht hat. Wer nur fordert, darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann nichts mehr bekommt.
Nach dem das optionale Gästebuch von bitEvolution seit fast zwei Wochen auf unterschiedlichen eigenen Seiten genutzt wird, gibt es jetzt ein erstes kleines Update für das Gästebuch. Notwendig ist das geworden, weil mir durch die Verwendung Fehler aufgefallen sind, die Codierung von Sonderzeichen betreffen. So wird zum Beispiel das Anführungszeichen mit vorangestelltem Schrägstrich dargestellt. Dies sollte nun durch das Update behoben sein. Es erfolgt allerdings keine Korrektur der alten Einträge dieses müssten dann einmalig von Hand korrigiert werden.
Manchmal, wenn sich Menschen beleidigt zurück ziehen, versuchen die Schuld bei Anderen zu suchen und nicht einsehen, dass es auch andere Meinungen gibt, huscht mir ein Lächeln über das Gesicht. Ein Lächeln des Mitleids. Viel zu schnell verfliegt dies jedoch und mit böse funkelnden Augen schau ich dann in die Gesichter. Mein Unmut rührt meist daher, dass mein Gegenüber Dingen zugestimmt oder sie stillschweigend zur Kenntnis genommen hat und sich dann viel viel später darüber beschwert, ohne zu erkennen, das er selber Schuld hat. Hätte er zum richtigen Zeitpunkt den Mund aufgemacht und seine Position vertreten, müsste er sich nicht hinterher darüber beschweren, welchen Verlauf die Dinge genommen haben. Besonders unwirsch werde ich, wenn ich jede Möglichkeit der Mitgestaltung angeboten habe und meine ausgestreckte Hand nicht gesehen wird – sei es aus Blindheit oder aus anderen Gründen.
Aus der Masse der Werbung die täglich unser Hirn umflutet, ragen manchmal Einzelstücke heraus, die eine lobende Erwähnung verdienen. Am Bielefelder Bahnhof befindet sich eine Fiale der Bäckerei Lechtermann. Heute morgen hingen an den Fensterscheiben Zettel, die ein günstigeres Brot versprachen. Um in den Genuss der Vergünstigung zu kommen, musste man eine Quittung vorlegen, dass man bei einem Arzt bereits die Anfang des Jahres eingeführte Praxisgebühr bezahlt hat. Ausdrücklich ausgeschlossen von der Aktion waren Politiker und Beamte.
Mit der Werbung zeigt das Unternehmen offen und mutig seine politische Meinung zum Thema Praxisgebühr und stellt sich auf die Seite seiner Kunden. Gleichzeitig zeigt ein Arbeitgeber aus der Region, dass es auch Menschen gibt, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und nicht nur an den Umsatz denken, da ein solches Statement eindeutig Arbeitnehmerfreundlich ist.
Damit steht das Unternehmen in der Wertetradition der Familienunternehmen, dessen Führungsstil geprägt ist von der Aufklärung und dem Bildungsbürgertum. In der gleichen Liga spielt Wolfgang Grupp, Eigentümer der Firma Trigema. Es ist Balsam für die von Standortverlagerungen und Billig-Arbeitsplätzen im Ausland geplagte Seele, wenn ein Unternehmer sich voller Überzeugung für den Standort Deutschland stark macht. Sein Kommentar zum Mannesmann-Prozess zeigt, dass nicht jeder Manager eine Firma mit einem Selbstbedienungsladen verwechselt:
Ich bin sicher, dass die Herren diese Beträge so nicht festgelegt hätten, wenn sie sich selbst hätten bezahlen müssen. Das ist doch so, als ob ein Unternehmer das Weihnachtsgeld für die Mitarbeiter streicht und sich gleichzeitig bei Mercedes einen Maybach für 350.000 Euro bestellt.
So lange es solche Firmen und Unternehmer gibt, gibt es in Deutschland noch Nahrung für das Licht der Hoffnung.
Seit Jahren beschäftige ich mich nun mit Layout und Design. Ob ich gut bin, darüber sollen andere urteilen. Ich selber traue mir auf jeden Fall zu sehr gutes Design von drittklassiger Phantasielosigkeit zu unterscheiden. Bedrückend ist, sich solche Machwerke gegenüber originellen Ideen durchsetzten und man es selber nicht schafft, die entsprechende Kollegin zu bremsen in ihrem Wortschwall. Entweder weil man zu müde war nach einer schlaflosen Nacht, weil die Kollegin Ausländerin ist oder weil man aus unerklärlichen Gründen sprachlos geblieben ist. Hinter her kommt man sich dann selber vor wie der letzte Trottel und verliert die Lust an der Arbeit, weil der Sinn verloren gegangen ist.
Es gibt Begriffe, deren Klang das Herz höher schlagen lassen. Was das Herz aber nicht sieht, sind die dunklen Schatten, die sich über solche Begriffe legen, wenn sie falsch verstanden oder missbraucht werden.
Freiheit bedeutet auch, frei zu sein anderen die Freiheit zu nehmen. Manche glauben auch, das Freiheit gleichbedeutend ist mir frei von Sitte und Anstand, von geltendem Recht oder von jeglicher sozial angemessener Verhaltensweise.
Alle denen, die so über Freiheit denken, kann man nur dringend raten, sich mit dem kategorischen Imperativ von Immanuel Kant auseinander zu setzten:
Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
Allerdings fürchte ich, dass dieses Zitat auf taube Ohren treffen wird. Wobei das nicht ganz richtig ist. Die Ohren sind nicht taub, sondern der Geist nicht reif. Das ist dann auch die Ursache für die falsche Interpretation des Begriffes ‘Freiheit’.
Von den vielen Geburtstagen, die es heute gibt, sind es drei, die man besonders hervorheben sollte. Da wäre zunächst erstmal der Geburtstag des Privatfernsehens. Seit 20 Jahren wird darüber diskutiert, ob die Einführung privater Sender zu einer Bereicherung geführt haben, oder ob damit der Untergang der Kultur eingeleitet wurde. Wenn man an Beiträge wie Deutschland sucht den Superstar” oder “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” denkt, fällt die Antwort nicht schwer.
Einen unbestreitbar großen Verdienst für die Menschheit (zumindest für 10% laut Marktanteil) hat ein anderes Geburtstagskind geleistet. Heute vor genau 20 Jahren war der berühmte “1984″ Werbespot der Firma Apple zum ersten Mal zu sehen. Er kündigte das Erscheinen eines benutzerfreundlichen Computers an, der für immer die Computerwelt verändern sollte. Nach wie vor polarisiert Apple mit seinen Produkten. Besitzer von Apple-Produkten sind keinen Kunden, sonder eher Anhänger einer Lebensphilosophie.
Die drei Herren auf dem Bild, die hier zum Geburtstag gratulieren, stehen für die 2 Jahre, in denen meine Frau und ich bereits Tabel-Top Spiele spielen. Angefangen hat alles mit Mage Knight – von dem auch die abgebildeten Figuren stammen. Relativ schnell wurde uns aber klar, dass usn Warhammer 40.000 wesentlich besser gefällt. Nicht nur, weil die Armeen besser aussehen, sondern auch, weil wohl kaum ein Mensch in der Lage ist, seine Warhammer-Figuren so schlecht zu bemalen, wie es bei den vorbemalten Mage Knight Figuren der Fall ist.
Heute morgen hatte ich die Idee für ein Alter Ego, Herrn Nögel. Aber lassen wir ihn mal selbst zu Worte kommen:
Nöckel. Nöckel mit Zeh-Kah. Bloß, damit se s nicht wieder falsch schreiben.
Wie et um die Ehrlichkeit unserer deutschen Politiker bestellt ist, wissen wir doch eigentlich seid Jahrzehnten.
Nehmen se doch ma die Steuern. Da wird so eine Raubritter-Pauschale doch glatt Mehrwertsteuer genannt. Ja jetzt sagen se ma, wo is denn da der Mehrwert mit dabei?
Mein alter Fahrlehrer hat damals schon immer Märchensteuer gesacht.
Also nix mit Mehrwert, alles frei erfunden. Und gut ausgehen tut dat Ganze nur für die, die abkassieren dürfen.Oder die Ökosteuer. Hamse schoma von ein son Wollpulli-Birkenstockträger gehört, der getz mehr Steuern zahlen muss? Sehn se!
Bis hier hin erst mal Danke, Herr Nöckel. Mal sehen, was wir in Zukunft noch von ihm hören.
Eigentlich ist es anders als der Titel suggeriert. Ich habe nicht die Erkältung im Griff, sondern ich befinde mich im Griff der Erkältung. Der Kopf ist zu wie unter Alkoholeinfluss vermutlich liegt das an der geringer Sauerstoffzufuhr, da das Atmen durch die Nase sehr schwer fällt.
Trotz dieser Widrigkeiten ist die neue Version von bitEvolution seit ein paar Stunden online. Die Fertigstellung war nicht ganz so schwer, wie ich noch am Anfang der Woche befürchtet habe.