Lissabon – Teil V

Lissabon – Teil V

In ihm kam die Verzweiflung eines Reisenden hoch, der am Ende seiner Reise angelangt ist und doch nur noch umkehren kann, um den ganzen Weg wieder zurück zu gehen. Dabei war er selber doch erst am Anfang seiner Reise nach Lissabon. Auch wusste er ganz genau, dass er nicht vorhatte, jemals umzukehren. Er wollte alles hinter sich lassen und die ihm verbleibende Zeit am Rio Tejo genießen und den Duft der Geschichte einatmen. Kopfschüttelnd versuchte er, seine Gedanken an die Zukunft zu vertreiben um sich seiner jetzigen Lage wieder bewusst zu werden. Am besten wäre es wohl, wenn er noch mal nachsehen würde, ob sich jetzt ein freies Schließfach am Bahnhof findet. Ohne den schweren Rucksack würde er wesentlich beweglicher sein. Auch könnte er ein frühes Kölsch vertragen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren